Hey zusammen,

heute morgen waren wir beim ersten Training, der neuen Kurssaison bei der BZG KölnBonn des DRC. Super wars – auch wenn Frauchen etwas ungläubig geschaut hat als ich ohne Kommando einfach losgelaufen bin um den Dummy zu holen… Nee hat die schön blöde geguggt. Aber ich hab ja eigentlich getan was sie will, also soll se zufrieden sein. Und später dann hab ich noch nem armen Goldie gezeigt, dass man ganz einfach über den kleinen Bach kommt… gar kein Problem. Alle standen se da und haben den alleine da auf der anderen Seite gelassen, dass konnt ich mir nicht anschaun. Vielleicht macht mein Herrchen ja in der nächsten Woche Fotos, dann könnt ihr auch was sehen.

Grüßle
Louys

…aber es ist schon mal ein guter Anfang.

So könnte das Motto der Veranstaltung sein, die wir am Karfreitag mit unserem Louys besucht haben. Wir fuhren zu einem Ringtraining mit Nicole Visel um zu lernen, was auf einer Ausstellung alles zu beachten ist.

Bevor es an das praktische Üben ging erzählte Nicole uns zuerst mal was es alles so zu beachten gibt – wenn man das so nennen kann. Das war schon ziemlich spannend, denn wenn ich ehrlich bin würde ich auf solche Dinge nie achten und ein wenig nach dem Pippi Langstrumpf Prinzip („Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ….“) verfahren, was bei einer Ausstellung aber – wie ich gelernt habe – vollkommen fehl am Platz ist.

Dann ging es an den praktischen Teil, schön einer nach dem anderen hat gelernt wie er seinen Labbi zum stehen bekommt und worauf genau bei seinem Hund zu achten ist. Auch wenn das nicht immer ganz einfach war hat es doch Spaß gemacht, besonders wenn dann das erste „Steh“ funktionierte.

Da das eine ganze Menge arbeit war wurde danach erstmal ordentlich zu Mittag gegessen, denn gemeinsames Essen stärkt ja bekanntlich die Bindung im Rudel und man kann sich noch etwas unterhalten, Fragen stellen und lernt andere Labradorbesitzer kennen, was dann zu der Erkenntnis führt, dass jeder den besten Labbi der Welt hat, egal was andere über ihn sagen.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es dann weiter, und wir simulierten eine Situation im Ring. 4 bzw. 5 Hunde wurden gemeinsam gestellt, es wurde gemeinsam gelaufen und jeder der Hunde wurde einzeln unter die Lupe genommen, d.h. Zähne nachsehen, Körper abtasten und einzeln laufen in unterschiedlichen Formen.

Louys und ich danken Nicole für das tolle Training und die vielen Tipps, obwohl die eigentliche Arbeit jetzt ja erst beginnt. Wir freuen uns auf unsere erste Ausstellung, der wir jetzt mit nicht mehr ganz so viel kribbeln im Bauch entgegen sehen.

Ich war schon ziemlich verwundert, als am Samstagmorgen um 8 Uhr das Auto voll mit Zeugs gepackt wurde und wir dann losfuhren, aber bisher sind dann immer ganz tolle Sachen passiert, also hab ich das einfach mal so auf mich zukommen lassen. Komisch nur, dass wir diesmal nicht das Lahntal nach Nassau hochgefahren sind, sondern irgendwo mitten im Wald gelandet sind. Da haben wir uns dann mit anderen getroffen und ein paar kannte ich sogar schon, aber mir wurde erst klar was da genau los war als Andrea Rüter und Dirk Siekmann ankamen. Juchuu! Ein Wochenende mit viel Spaß, vielen Dummys und jeder Menge Sachen zum Lernen. Wie die letzten beiden Male auch schon starteten wir mit einer Vorstellungsrunde – das hat vielleicht gedauert und ich musste im Auto warten. Als dann aber jedes Team etwas über sich und seinen Hund erzählt hatte ging es los. Wir mussten ein Stück in den Wald laufen zu einer schönen großen Wiese über die ich am liebsten erst mal geflitzt wäre, aber Frauchen hat mich nicht von der Leine gelassen. Zuerst wollten Andrea und Dirk wissen wo wir den Ausbildungsmäßig stehen, d.h. wir haben eine Übung gemacht, die Dirk anleitete und Andrea für die, die nicht dran waren kommentierte. Danach gab es für die Menschen Mittagspause und ich habe nur so ein kleines Stück Brötchen abbekommen, nicht nett sowas. Danach würden wir in zwei Gruppen eingeteilt, die getrennt trainierten. Ich war mit vier anderen in einer Gruppe und Frauchen hat mir gesagt, dass ich mich gut benehmen soll, da die anderen schon viel erwachsener sind – als ob ich das nicht immer tun würde. Wir haben dann mehrere Aufgaben auf der großen Wiese lösen müssen. Das war ganz schön schwer für mich, da ich mich doch so gerne ablenken lasse. Aber alles in allem habe ich das gut gemeistert, denke ich. Und bei den anderen sah das richtig toll aus, aber dafür müssen mein Frauchen und ich noch jede Menge arbeiten. Nach einer kurzen Pause ging es dann in den Wald an einen steilen Hang. Ich hab dann mal zugeschaut wie die anderen einen Dummy oben hingeworfen bekamen und den holten und hab mich gefragt ob ich das auch machen muss. Aber Dirk hatte sich für uns was Besonderes ausgedacht. Ich musste unten warten und Frauchen durfte den Hang hochklettern – dabei kann ich das doch eigentlich viel besser. Dann hat sie mich gerufen und ich bin schnell hinterher geklettert. Das war ein Spaß, wo sie mir sowas doch normal immer verbietet. Danach haben wir das ganze nochmal umgedreht gemacht – also ich warte oben und Frauchen geht runter und ich kletter hinterher. Da das alles anstrengend genug war haben wir danach das Training beendet und sind in unseren Gasthof gefahren. Später haben wir dann noch mit allen anderen gegessen – also die Menschen – ich hab unter dem Tisch gelegen und geschlafen.

Nach einer kurzen Nacht sind wir dann wieder aufgebrochen zu unserer Trainingswiese. Dort angekommen haben Andrea und Dirk uns erst nochmal die Unterschiede zwischen einer Markierung, dem Einweisen und einer Suche erklärt und wie Frauchens und Herrchens das am besten mit uns über können. Danach ging es dann wieder an die Praxis in den gleichen Gruppen wie am Vortag. Für uns hieß das, dass Dirk Dummys an drei Stellen platzierte und wir nacheinander jeweils einen holen sollte und er sagte uns von wo. Eigentlich nicht weiter schwer, wenn da nicht noch in Sichtweite Andrea mit ihrer Gruppe gestanden hätte… das war eine große Ablenkung, aber nachdem mein Frauchen einmal laut gerufen hatte, hab ich dann auch aus der Richtung, denn Dummy geholt und brav gebracht. Als nächstes sollte ich ein neues Kommando lernen (und Frauchen den passenden Ton für die Anweisung): „Back!“ Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung was sie damit meint, aber das wird sie mir gewiss in den nächsten Wochen noch beibringen, ich hab ja schließlich nach ein paar Wochen auch verstanden, was sie mit „Bleib!“ genau meint. Am Nachmittag galt es dann eine Aufgabe im Team zu bewältigen. Ich durfte mit Jetix zusammen arbeiten. Er hat eine Markierung geholt und ich musste mich einweisen lassen – was nicht ganz so toll geklappt hat, da es links und rechts vom Weg doch so toll gerochen hat. Aber schließlich hab ich den Dummy gebracht und mein Frauchen war glücklich.

Vielen Dank, dass ich nochmal auf eine so schöne Art und Weise etwas lernen durfte und ich hoffe mein Frauchen hat gut zugehört, damit sie auch viel von dem was Andrea und Dirk so gesagt haben umsetzen kann. Und jetzt sagt mein Frauchen soll ich mich noch in ihrem Namen für die wieder mal hervorragende Organisation bedanken, insbesondere für die Bewirtung und die Organisation des Geländes.

Ich hoffe ich darf bald nochmal auf so ein tolles Seminar mit Frauchen.

Ich bins wieder mal. Heute war ein aufregender Tag. Das Dummytraining ist ausgefallen und deshalb haben meine Menschen beschlossen mal wieder nach Siegen zu fahren (zu Frauchens Rudel).

Ok nachdem die am Morgen echt lahm drauf waren – die haben irgendwas von Zeitumstellung gemurmelt – hab ich um 9.00Uhr endlich Frühstück bekommen und auch das mir zustehende Sonntagsbrötchen (diesmal lecker Roggen).

Und dann musste ich warten bis ich wir losgefahren sind und ich in meinen schönen kuscheligen Kofferraum durfte und ne Runde schlafen konnte bis wir angekommen sind.

Nach dem Mittagessen (ich hab nur ein Spätzle bekommen) sind wir dann zu Frauchens Schwester gegangen… und da war ich ja mal baff… da kommt mir Verwandtschaft entgegen und die ist auch noch freundlich… Endlich hab ich da auch wen zum spielen. Und dann sind wir durch den Garten gerannt wie die Wilden. Am besten war als Lara (so heißt die Hündin) mir hinterhergerannt ist weil ich das Igelstofftier hatte. Aber erwischt hat se mich nicht… Das war auf jeden Fall fast so gut wie früher mit meiner allerbesten Lieblingsfreunding Isy.

Alles in allem war ich aber froh als ich wieder zu hause war und mich in Ruhe auf mein Sofa kuscheln konnte. Jetzt warte ich auf mal auf Ostern, weil da kommt Lara zum Gegenbesuch.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Louys, dass Labralamm

… wir suchen einen Geocache und zwar GC520F…

So oder so ähnlich haben Frauchen und Herrchen heute Mittag beschlossen mit mir spazieren zu gehen. Ich hatte zwar keine Ahnung was das soll, aber auch egal hauptsache raus in den Wald und was rumschnuppern.

Erst sind wir ein bischen mit dem Auto gefahren und haben dann geparkt. Da war dann so eine zu groß geratene Hundehütte im Wald und Frauchen und Herrchen haben wie wild mit ihren doofen Smartphones rumgespielt – wofür auch immer – bevor wir dann endlich weiter gegangen sind. Naja dann ging es bergauf und Herrchen war ordentlich am schnaufen, keine Kondition hat der und das fiese Frauchen macht sich auch noch über ihn lustig.

Naja wir sind dann ne riesiggroße Runde gelaufen bevor wir wieder am Auto waren. WAs Herrchen und Frauchen mit dem Geocache meinten hab ich nicht kapiert, aber wer weiß vielleicht machen wir sowas tolles ja jetzt öfters. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß im Wald.

Liebe Grüße

Louys das Labralamm

Maisbuschkapelle in Schalkenbach