Am Samstag war es endlich soweit. Toadie und ich starteten das erste Mal bei einem Schnupper-WT. Passend dazu hatte mich eine fiese Erkältung erwischt, aber da ich umbedingt dahin wollte hab ich die zum Schweigen gebracht. *g* Da wir erst um 13.00 Uhr zur Anmeldung da sein mussten haben wir uns morgens jede Menge zeit gelassen. Wir waren nochmal an der Ahr (Toadie meinte um Graureiher zu jagen) und haben zu hause noch was rumgelümmelt. Gegen 10.30 Uhr sind wir dann losgefahren – naja ich sollte eher sagen gecruised. Angekommen sind wir auch sofort über Benno gestolpert, der mit Enzo in der O gestartet war. Ist doch immer wieder schön ein bekanntes Gesicht zu sehen. Auf dem Weg zur Anmeldung sind uns dann noch andere bekannte Gesichter über den Weg gelaufen – einfach schön.
Mit etwas Verspätung um ca. 14.00 Uhr gings dann ab ins Gelände. Wir hatten Startnummer 9 und waren zuerst bei Jara Rützel um drei Aufgaben zu bewältigen. Mit unsere Startnummer waren wir immer als zweite dran was ja eigentlich egal ist.
Aufgabe 1: Eine beschossene Markierung im Wald. Leider hat Toadie wohl auch bis drei gezählt und ist dann mal ohne Kommando los. Der Helfer musste dann auch noch besucht werden und am Rückweg hat wohl noch was gut gerochen. K.A. was da war.
Aufgabe 2: Im Fuß ca. 20 m geradeaus und einen Dummy auslegen. Dann wieder zurück zum Startpunkt gehen und Voran schicken. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist wird ein weiteres Dummy ausgelegt und sobald Führer und Hund bereits sind wird beschossen und es muss wieder mit Voran geholt werden. Bis auf das Fuß gehen und einen kurzen Besuch beim Helfer im Wald hat Toadie das gut gelöst. Fand ich.
Aufgabe 3: Eine kleine Suche. Man sollte mit reingehen und es sollten 2 Dummys rausgeholt werden. Toadie ist ohne Kommando gestartet – als ich mich kurz bewegt hab – und hat bis ich 3 Schritte gemacht hatte schon 2 Dummys gebracht. Tolles Kerlchen – wenn man vom Start absieht.
Dann haben wir zu Carmela Di Nardo gewechselt um Aufgabe 4-6 zu lösen.
Aufgabe 4: Beschossene Markierung hinter einem Geländeübergang (Bachlauf). Toadie ist schön rausgegangen, hat aber nicht gleich gefunden und deshalb eine große Suche daraus gemacht. Er ist sogar nochmal zurück gekommen und ich hab ihn nochmal geschickt. Mehr helfen hat Carmela mir mit auf den Weg gegeben.
Aufgabe 5: 10m Fuß, absitzen. Auf der anderen Seite des Baches fällt eine beschossene Markierung, eindrehen, 5m Fuß zurück und dann schicken. Leider meinte Toadie auch hier einspringen zu müssen, so dass wir Teil2 der Aufgabe nicht gelöst haben. Dafür ist er super rüber, hat aufgenommen und ist zurück gekommen. Man muss sich halt auch über die kleinen Erfolge freuen.
Aufgabe 6: 20m vor uns war ein Treiben und dann wurde der Hund in die Suche geschickt. Schicken und Finden kein Problem aber dann zurück kommen ging nur im Grooooßen Bogen und mit etwas Nachdruck.
Für mich erstaunlich, wir haben bestanden und beide Richter mochten den Flitzpieperich. Wir haben ein „Gut“ bekommen womit ich mehr als zufrieden bin, denn eigentlich hatte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet.
Vielen Dank an die Richter Carmela di Nardo und Jana Rützel sowie an die Helfer.
Unser herzlichster Glückwunsch gilt Bruder Kash mit Frauchen Jessi, der den Tag mit dem Prädikat „Vorzüglich“ abschließen konnte.

Wir wurden von Romneys angeschrieben ob wir nicht einen Dummyball testen mögen. Da wir neuen Sachen gegenüber immer aufgeschlossen sind und Toadie natürlich auf sowas steht haben wir gesagt: Ja gerne machen wir das.

Dummyball

Als der Ball angekommen und ausgepackt war hat Toadie erstmal das Mundgefühl getestet und es muss wohl gut gewesen sein. Der Ball passt genau rein, so dass nur noch der Bändel rausschaut. Für Toadie ist das die optimale Größe. Seit 2 Wochen nehmen wir den Ball jetzt mit und er fliegt recht häufig. Vorteil beim mitnehmen ist, dass er nicht so groß ist und durch das Seil was dran ist gut fliegt. Bis jetzt hat Toadie ihn mit Freude aus jedem Gebüsch, Graben oder Wasserloch geholt. Er macht dann noch nichteinmal den momentan toadietypischen Bogen beim Zurückkommen.
Einziger Nachteil ist, dass das Seil schon mehrfach abgegangen ist und das auch im Flug, aber man kann die Knoten am Anfang und am Ende ja mit Nadel und Faden etwas festigen und dann hälts. Von uns gibt es auf jeden Fall einen Kaufempfehlung.
Anbei noch ein paar Fotos von Toadie und dem Ball… ganz schön schwierig das zu machen.

contentpic_renner

4:30 Uhr und wir sitzen schon im Auto Richtung Rosshof, um ein Seminar mit Iris & Michael Renner zu besuchen. Toadie schläft selig im Kofferraum, und ich brause über die Autobahn gen Süden. Geschätzte zweieinhalb Stunden später sind wir am Rosshof angekommen, und einige andere Teilnehmer sind auch schon da. Kurz nach 7:00 Uhr geht es dann ins Gelände. Dort werden die Gruppen eingeteilt: Wir landen in der Gruppe von Iris. Dann geht’s für uns und sechs andere Teams auf eine große Wiese. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beginnen wir mit Fussarbeit. Hier schon bekomme ich einige wertvolle Tipps und Anregungen wie es besser laufen kann. Danach kommt ein Dummy ins Spiel. Es werden unterschiedliche Aufgaben mit Markierungen und Vorans gelöst. Auch hier immer wieder ein sofortiges Feedback, wie es besser laufen kann, was man verbessern könnte. Sei es schneller einzugreifen oder vielleicht doch noch Welpendummys zu nehmen, da die 500g zu schwer oder unhandlich für die Hunde zu fassen sind. Gegen Mittag haben wir auf Grund der Hitze die Wiese verlassen und sind in den Wald gegangen. Dort ist es etwas angenehmer, aber immer noch ziemlich heiß. Nach einer kurzen Mittagspause gibt es eine kleine Suche für Führer und Hunde. Da Toadie und ich das noch nie gemacht hatten, ist es super, dass Iris uns zeigt, wie wir das von Grund aufbauen. Toadie schlägt sich gut. Abschließend dann noch arbeiten mit Schuss. Eine beschossene Markierung, danach ein beschossenes Blind und zum Abschluss eine Markierung die rechts fällt, dann wird das Blind an bekannter Stelle beschossen und erst danach dürfen erst die Markierung und hinterher das Blind gearbeitet werden.
Insgesamt war es für mich ein schöner lehrreicher Tag in einer tollen Gruppe, der einen schönen Ausklang bei kalten Getränken im Rosshof fand. Ein riesen Dank auch an Sarah für die Sonderleitung, Hardy fürs helfen und Iris für den Input.
Jetzt heißt es selber weiterarbeiten und das gelernte konsequent umsetzen…

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Am 12.7. haben wir uns wie bereits im letzten Jahr nach Lemgo aufgemacht. Leider nur mit Toadie, da Louys seine gebrochene Zehe schonen muss, aber der genießt das Superverwöhnwochenende bei Oma&Opa. Die Hinfahrt war bis auf ein paarmal stockenden Verkehr angenehm. Wir sind gut durchgekommen und bei Piepers Sonnenhof wurden wir auch wieder herzlich begrüsst. Später kamen dann auch Sabine und Uwe mit Mocca und Choc und wir sind gemeinsam in die Walkenmühle zum essen gefahren. Nach kurzem Eingrooven kamen Toadie und Mocca dann auch zur Ruhe und Choc war eh super.
Nach einer ruhigen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück gings dann auf Dirk abholen. Zu unserer Freude hatte er auch eine Trainingsroute gewählt, die zur Walkenmühle führte (am späten Nachmittag). Dann gings los mit Fussarbeit – meinem absoluten Lieblingsthema, weil geht grad gar net. Nach ein wenig „Mecker vom Meister“ lief es schon besser, aber wir müssen dran bleiben.

Dann gings zu den Dummys

1. Apport über einen Geländeübergang
Markierung fällt – Hund wird eingedreht – 10m zurück gehen und schicken – Das war der Plan.
Für Toadie kam heraus. Markierung fällt und er darf sie holen – ohne Einzuspringen.

2. erneuter Apport über Geländeübergang, Eindrehen um 180Grad, weitere Markierung.
Markierung fällt – Eindrehen – weitere Markierung fällt – Eindrehen – Markierung 1 holen – Eindrehen – Markierung 2 holt der Mensch
Nach ein paar Versuchen hat das auch so mit Toadie geklappt.

Neues Gelände

3. Wir stehen in einer Line auf einer grooooooßen Wiese. Dirk geht von uns weg und wirft Markierungen, immer einer darf holen.
Hat geklappt.

4. Das Gleiche nur diesmal wurde nachdem die Markierungen gefallen sind entschieden wer holen darf.
Auch super bis auf das Toadie eingesprungen ist.

5. Der alte vergessliche Dirk hat an der Stelle wo er war 3 Dummys liegen lassen, die unsere Hunde mit Voran holen durften.
Bis auf dass ich zu kurz geschickt habe und nochmal pushen musste super.

Geländewechsel.

6. Dummy fällt hinter Uferbewuchs ins Wasser und soll geholt werden.
Todie hat den Dummy brav gebracht und sich dann erst geschüttelt.

7. Dummy fällt wieder ins Wasser, eine weitere Markierung in 90Grad an Land.
Schwierige Sache, weil Toadie den Dummy im Wasser zuerst nicht gefunden hat und dann den an Land holen wollte. Beim zweiten Versuch hatten wir dann Probleme mit dem Dummy an Land.

8. Markierung mit sichtiger Flugbahn, aber nicht sichtiger Fallstelle.
Ging super.

9. Mal wieder vergessene Dummys und ein Voran.
Toadie ist auf den Punkt gelaufen und hat den Dummy nach hause gebracht.

Danach sind wir in die Walkenmühle gelaufen und haben uns das eine oder andere kühle Getänk gegönnt.

Nach einer erfrischenden Dusche und ein paar Minuten ruhe sind wir dann wieder an die Walkenmühle gefahren und haben uns mit Dirk und auch Andrea getroffen. Auf dem Weg zum Essen zu einem Italiener gab es dann noch ne Lektion Leinenführigkeit für Toadie. Das Essen beim Italiener war echt gut und wir hatten einen schönen Abend.

Sonntag morgens sind wir dann nach einem wieder reichhaltigen Frühstück noch zum Hermann Denkmal nach Detmold gefahren. Toadie ist auch schon ein gaaaanz Großer.

Ein Wochenende was wiederholt werden muss.

Heute sind Louys und ich mal wieder zu unserer Zweitoma gefahren und da Sommerfest war, war da auch jede Menge los. Die Hitze war wirklich schlimm, aber wir haben uns einen schönen Platz unter einem Sonnenschirm gesucht. Die Freude war groß uns wieder zu sehen und auch wir haben uns gefreut, dass wir sofort erkannt wurden. Louys hat sich dann ganz in Louysart steicheln lassen und auch das eine oder andere Leckerchen habe ich rausgerückt, die er dann bekommen hat.
Auch das Programm war super ob Männerchor, Kindertanzgruppe oder Showtanzduo… alles schön passend zum Thema Italien.
Insgesamt ein gelungener Nachmittag.

Da obiges NZS in Dortmund stattfand war es eine gute Möglichkeit das Seminar endlich zu besuchen. Also Samstag zu nachtschlafender Zeit auf die Autobahn gen Dortmund. 🙂 Am Hotel angekommen war weit und breit kein Parkplatz frei. Na super. Also irgendwo im Feld geparkt und die nötigsten Sachen gepackt und mit Toadie zum Hotel. Dort erfuhr ich dann, dass alle Parkplätze wegen eines Trödelmarktes in der Nähe besetzt sind. Ganz tolle Wurst (um es mal in den Worten eines Bekannten zu formulieren). In der Hotellobby trafen wir dann aber schon Susanne und wir suchten uns dann gemeinsam einen Platz im Seminarraum. Kurz später gings dann auch los. Am Vormittag referierte Frau Dr. Möhrke über Zuchthündin und Zuchtrüde. Danach folgte ein gemütliches Mittagessen. Nachmittags kam dann ein Vortrag über Genetik von Frau Dr. Eichelberg, der wirklich gut war, auch wenn ich große Teile schon dann des Buches „Hundezucht“ wo sie Herausgeberin ist, kannte. Für mich machte das den Nachmittag schön chillig. Somit war Tag 1 geschafft und ich konnte mit Toadie den Abend im Feld und später auf dem Zimmer ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen waren Toadie und ich schon sehr früh im Feld und Toadie entdeckte seine Leidenschaft fürs Kanickel jagen, was ich doofer Weise verboten habe (hat ihm gar nicht gepasst). Nachdem ich gefrühstückt und dann ausgecheckt hatte gings weiter im Text. Frau Dr. Möhrke sprach erneut, diesmal über Welpenaufzucht, Erkrankungen usw. Da sie gut vorträgt ging auch hier die Zeit schnell rum und ich hab ein paar Dinge gelernt. Nach dem Mittagessen folgten dann der Vortrag zur Zuchtordnung von Frau Lehnen und der Abschlusstest. Während dieser korrigiert wurde gab es dann noch einen Vortrag mit Videos über den Deckakt. Ganz schön kompliziert das alles.
Zum Schluss gabs die Zertifikate und die Erkenntnis, dass es ok war, ich das aber nicht umbedingt nochmal brauche. Toadie und auch ich waren froh als wir wieder zu Hause waren und uns aufs Sofa fläzen konnten. Hauptsache der Test ist bestanden.

contentpic_drcausstellung

Warum tut man sich das bloß an fragt man sich manchmal. So auch wir am Samstag den 8.6. als wir in Göttingen im Hotel angekommen sind. 3,5 Stunden Fahrt nur um am folgenden Morgen die Hunde auszustellen.
Den Abend verbrachten wir, anstatt zur Feier zu gehen in einem netten Brauhaus in Göttingen bei Weizen und guten bayrisch angehauchtem Essen. Lecker wars (besonders die Altbierbowle).
Am nächsten Morgen waren wir früh wach und wollten dann auch gleich um 6:30Uhr zum Frühstück. Die Horrorbotschaft: Kaffe dauert noch etwas. Naja auch egal wir begannen dann schonmal zu essen. Und irgendwann habe ich dann beschlossen, dass Tee auch gut ist. Zu unserer Überraschung kam Martina aus der Labradorcommunity in den Frühstücksraum und erzählte schon ein wenig vom Vortag. Wir fuhren dann sehr ge- aber trotzdem entspannt zum Gelände.
Angekommen ergatterten wir einen schönen Schattenplatz, von wo aus wir alle Ringe bis auf dem der Golden Rüden sehen konnten. Also schnell Zelt aufgestellt, Hunde eingesammelt und dann die Meldeunterlagen geholt. Kurz reingeschaut und gesehen, dass Toadie nur mit einem Rüden im Ring steht und es bei Louys nur 6 Hunde sind. Da war mir klar, dass Toadie auf jeden Fall ein Schleifchen bekommt.
Nach einiger Wartezeit ging es dann erstmal mit Toadie in der Jüngstenklasse in den Ring und gutes Benehmen ist wahrlich anders – aber ich liebe ihn trotzdem. 🙂
Toadie im Ring:

Toadies Schleifchen:

Und dann gings auch nahtlos weiter mit Louys in den Ring. Lt. Ausstellerkatalog 6 Hunde und die Ankündigung, dass komisch gerichtet wird, lies mich nichts gutes hoffen, aber was solls, wir nehmen das ja nicht so ernst. Als ich dann nach dem ersten Anschaun von Louys aus dem Ring ksm musste ich erstmal nachfragen ob das wirklich nur noch 4 Hunde waren… und ja, dem war so… also auch hier ein Schleifchen. 🙂 Also wir dann auf 2 gesetzt wurden wäre ich am liebsten in die Luft gesprungen. Ergebnis war dann letzendlich ein V2 inkl. Res. Anwartschaften.

Louys im Ring:

Louys Schleife:

Insgesamt also ein gelungenes Wochenende.

Am 2.6. haben Toadie und ich uns zu nachtschlafender Zeit aufgemacht gen Kassel, denn dort sollte die JHV des Labrador Clubs Deutschland stattfinden (und sie fand tatsächlich statt :-)). Zu den Labbis einen Golden mitnehmen war schon was gewagt, aber er soll schließlich lernen ruhig zu sein wenn er mal grad nix zu melden hat.
Angekommen haben wir auch sehr schnel Nicole gefunden, die Toadie erstmal aufgedreht hat, aber was solls. Als es dann losging hieß es ruhig sein. Gar nicht so einfach und ohne ne klare Ansage versucht Toadie alles um seinen Spaß zu haben. Aber im Laufe des Tages wurde es immer besser.
Abends, nachdem ich beschlossen habe 7 Stunden zuhören sind genug, sind wir dann noch mit Verena durchs Feld gestapft, damit Toadie dann die Heimfahrt auch ruhig verschlafen kann.
Gegen 23.00 Uhr waren wir zu hause und fertig… ob ich mir das nochmal antu muss ich schaun, weil wirklich was für die Mitglieder tun (also diejenigen, die nicht züchten) möchten manche Vorstandsmitglieder glaube ich nicht.

Am Mittwoch hatten Louys und ich einen Termin zum Formwert in Stolberg. Wie uns eine Woche vorher mitgeteilt wurde, sollten wir um kurz vor 15 Uhr vor Ort sein. Da Stolberg nahe der niederländischen Grenze liegt, lag es nahe vorher noch einen Abstecher nach Holland, genauer gesagt nach Heerlen zu machen.
Zur Unsterstützung hatten wir Rosita mitgenommen, die Hundemama von Berry&Joy (Louys Ersatzrudel). Also sind wir um 10 Uhr losgefahren und waren gegen 11 Uhr in Heerlen. Nach Besuch eines Supermarktes haben wir beschlossen zum Mittagessen nach Aachen zu fahren. Gesagt getan und 30Minuten später waren wir in Aachen. Nach kurzen Spaziergang durch die Innenstadt sind wir in einem netten, kleinen, etwas Mopslastigen Restaurant gelandet und haben lecker zu mittag gespeist. Dann ab zum Formwert. Schon vor unserer Zeit waren wir an der Reihe und Frau Assenmacher-Feyel und Frau Wegner waren sehr nett.

Unser Ergebnis:

Kopf insgesamt: typisch
Fang: kräftig
Schädel: breit/flach
Stop: deutlich
Pigment: kräftig
Augen: mittelgroß
Augenfarbe: dunkel
Ausdruck: typisch/sanft
Leftzen: trocken
Gebiss: Scheere, es fehlen P3 oben bds. und P4 links unten (wg Unfall, meine Anmerkung)
Behang: normal
Hals: kräftig/trocken
Brust: breit
Brusttiefe: korrekt
Vorbrust: gut
Rücken: kräftig/gerade/korrekte Kruppe
Knochen: gut
Rute: korrekt/Otterrute
Rutenhaltung: freudig getragen
Vorderhand: gerade
Vorderhandwinkelung: korrekt
Hinterhand: gut gewinkelt
Pfoten: geschlossen/Katzenpfoten
Gangwerk vorne: korrekt
Gangwerk hinten: korrekt/raumgreifend/viel Schub
Fell: ok Deckhaar: ok
Bemuskelung: sehr gut
Risthöhe: 57cm
bei Rüden: beide Hoden vorhanden
Verhalten: ruhig/lebhaft
Formwertnote: vorzüglich

Dann ging es fröhlich nach Hause!

Nachdem bereits einige Leute begeistert vom Seminar mit Klaus Karrenberg zurück gekommen sind dachte ich mir, dass ich das auch mal anschauen sollte. Nach langem Hin und Her habe ich  mich entschieden Toadie mitzunehmen, denn mit Louys sind wir ja soweit zufrieden.
Nach Toadies erster Nacht auswärts ging es Samstag morgen um zehn in einem Restaurant los. Da ich Toadie ja schlecht den ganzen Tag im Auto sitzen lassen konnte habe ich ihn im Kennel geparkt. Das hat dazu geführt, dass er wirklich den ganzen Tag geschlafen hat und ich in Ruhe den Ausführungen von Klaus folgen konnte. Es ging um Themen wie Wesen, Wesenszüge und Verhalten und was wir davon als Menschen beeinflussen können und was nicht. Alles wurde interaktiv gestaltet und mit Beispielen unterlegt. Der Tag ging wirklich schnell vorbei. Ich freu mich schon aufs Skript zum nachlesen, denn ich denke einige Dinge, die ich dort nur wahrgenommen habe werden dann wieder zurück kommen.
Abends waren wir dann bei meiner kleinen Schwester zum Pizza essen. Toadie, Paul und Lara in einer kleinen Küche… das war schon eine Herausforderung. Im Garten habe ich dann verstanden warum Dirk sagt, dass Toadie mit dem Kopf arbeitet, denn er tut das wirklich.
Am nächsten Morgen ging es dann um neun Uhr weiter mit Praxis auf dem Hundeplatz. Toadie und neun andere Hunde auf einem Platz. Für mich und Toadie eine ganz neue Situation zu mal die anderen Hunde schon älter waren als mein ¨NichtMehrBaby¨.Trotzdem musste auch Toadie Sitz neben mir machen und warten und hat alle Übungen mit gemacht, wie Fuß laufen, Absitzen und weggehen, im Kreis laufen usw. Mittags war er dann platt und durfte den Rest des Tages im Auto schlafen und ich habe den anderen zugeschaut.
Es ist interessant zu sehen wie sich ein ängstlicher und ein misstrauischer Hund unterscheiden, mit welchen einfachen Mitteln man ein Problem schnell beheben kann und wie gut die Hunde plötzlich funktionieren wenn der Führer beginnt sich und dem Hund zu vertrauen.
Fazit: Ich habe Neues gelernt, Altes mal wieder gesagt bekommen und denke das sich das Seminar wirklich gelohnt hat.