Am 26.3. waren wir zur Dummy A Vorbereitung mit Betty. Um 14.00 Uhr ging es mit einer kurzen Begrüßung los und dann sofort zur ersten Aufgabe: Der Suche. Für Toadie war da die größte Herausforderung das Warten mit den anderen Hunden. Das hatten wir noch nicht so oft. Als wir dann an der Reihe waren war Toadie etwas kribbelig und ich zugegebener Maßen auch. Aber er hat gut gesucht nur die Sache mit dem Zurückkommen war mal wieder nicht so. Danach kam die Landmarkierung und wir waren die Letzten. Positiv ist, dass er nicht sofort losgespurtet ist, negativ, dass er nicht aufs Kommando gewartet hat, sondern zu früh los ist und dann erstmal noch privatkram erledigt hat anstatt gleich zur Markierung zu laufen. *grrrrr* Er hat dann noch eine Markierung bekommen und die hat er gut gearbeitet. Als drittes ging es zum Appell. Ich war etwas verwundert, dass die Hunde zum Werfer eingedreht wurden und die Markierung nicht in Laufrichtung fiel, aber eigentlich war das ganz gut. Toadie ist ruhig sitzen geblieben und ist dann auch rausgegangen nach Freigabe. Leider ist er etwas zu kurz gelaufen, was zur Folge hatte, dass er etwas suchen musste, aber als er Wind bekommen hat ist er schnell zurück gekommen. Nun stand nur noch die Wasserarbeit aus. Die letzten Male zu hause hatte er ruhig gesessen und ist nicht eingesprungen, allerdings haben wir da auch über das Wasser gearbeitet. Natürlich ist er eingesprungen – wie sollte es anders sein – aber er hat sich noch vor dem ins Wasser gehen stoppen lassen, dann habe ich ihn zurück geholt, er musste warten und ist dann mit Voran geschickt worden. Leider hatte er wieder die Tendenz sich zu schütteln nach Ausstieg aus dem Wasser aber das konnte mit viel „Reinloben“ minimiert werden.
Was ich/wir mitgenommen haben?
Ich habe einen leichtführigen Hund, der nur eine klare Ansage braucht (aber das ist ja keine wirklich neue Erkenntnis). Außerdem habe ich ein paar Tipps mitgenommen wie Toadie ein bischen besser zu handeln ist und wie wir üben können. Mein Dank gilt Betty und der Sonderleitung sowie dem fleißigen Helferlein.

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Nach knapp 2 Stunden Autofahrt kamen wir in Bad Vilbel an und während wir erstmal noch nen Kaffee getrunken haben durften Toadie und Louys im Auto warten. Dann ging es los an einen Wald in der Nähe, um den wir uns die nächsten Stunden herumgearbeitet haben. Zuerst brav angeleint zu ersten Station.

Station 1: geplant war, Toadie und Kash abzusetzen, Markierungen (insgesamt 4) in ein Gebiet zu werfen und dann weiter zu gehen.

Bei Kash auch kein Problem, Toadie konnte aber nicht mal eine Minute sitzen bleiben. Dann hat Jessi die Markierungen geworfen und ich habe meinen Hund gesichert. Dann gings erstmal weiter und wir haben noch ein paar Markierungen (insgesamt 6) geworfen. Das Gelände war schon ziehmlich schwer, unruhiges Gelände und viele Geländeübergänge. Nachdem die an der zweiten Stelle Dummys lagen haben wir uns entfernt und sowohl Kash als auch Toadie durften von jeder Stelle ein Dummy holen. Nachdem das erfolgreich erledigt war haben wir uns über ein Feld entfernt und der Plan war, dass jeder wieder einen Dummy von jeder Stelle holt. Das klappte bei Toadie leider nicht, weil er von Louys und Andreas, die links der Laufrichtung saßen abgelenkt wurde. Das hieß dann vor gehen und es nochmal versuchen, brachte aber alles nis, also habe ich ihm an der Stelle nochmal eine Markierung geworfen bin zu ihm zurück, habe ihn geschickt, kein Problem. Als ich ihn dann nochmal schicken wollte stand allerdings eine Frau mit ihrem Hund nahe der Stelle wo die Dummys lagen und da wollte ich nicht schicken und bin erstmal zurück. Dann haben wir auf die zweite Fallstelle geschickt und das hat auch gut geklappt, Kash ist zuerst gegangen und danach Toadie. Jetzt brachte Jessi eine Verleitmarkierung ins Spiel. Die durfte Toadie holen und dann ist Kash an die zweite Fallstelle gelaufen. Das ganze Umgekehrt hat leider nicht funktioniert, da Toadie das Dummy im Baum irgendwie nicht gefunden hat (hatte er ja auch noch nicht so oft gemacht). Das Dummy hat Kash dann mit einem heroischen Sprung gerettet und zu Jessi gebracht. Nachdem ich nochmal versucht habe Toadie zur ersten Fallstelle zu bekommen (was nicht funktioniert hat) hat Kash das letzte Dummy dort eingesammelt.

Station 2: An einem Trampelpfand haben wir 6 Dummys zwischen Bäumen ausgelegt. Andreas ist da geblieben falls Toadie Unterstützung braucht und wir haben uns auf dem Weg entfernt. Dann mit Voran jeder Hund ein Dummy holen. Kein Problem. Dann das gleiche aus weiterer Entfernung, das war schon schwieriger. Und ums nochwas komplizierter zu machen, dann noch eine Verleitung rechts im Schilf.

An sich hat Toadie das gut erledigt, auch wenn er umbedingt ein Dummy aus dem Schilf holen musste. Als nächstes haben wir uns um 180° gedrecht und es fiel eine Markierung in ein eingezäuntes Gebiet. Toadie ist natürlich unter dem Zaun langgekrochen. Dem kam gar nicht in den Sinn dadrüber zu gehen.

Danach durfte ein Dummy aus dem Schilf gerettet werden. Da das bei Toadie mit dem Zaun nicht ganz so toll geklappt hat haben wir dass dann nochmal so aufgebaut, dass er drüber musste, da er an der Stelle wo wir standen keine Möglichkeit zum drunter durchkriechen hatte.

Station 3: Dann gings wieder ein Stück weiter auf eine große Wiese. Zwischen ein paar Bäumen wurden Dummys ausgelegt und Toadie hat eine Markierung bekommen, damit er auch weiß wo er hinlaufen muss. Links vor uns war eine Suche und rechts hinter uns ein paar Dummys auf dem Baum versteckt. Los ging mit einem Voran auf die ausgelegten Dummys. Irgendwas hat Toadie und Kash aber nach rechts gezogen. Es war also etwas schwer.

Ich bin mit Toadie dann näher rangegangen vor die Verleitung links und habe von dort aus geschickt. Das hat funktioniert. Dann in die Suche links und auch ein Dummy aus dem Baum war kein Problem (nachdem Toadie das verstanden hatte). So haben wir dann alle Dummys abgeräumt und das letzte Dummy, das oben im Baum hing hat Toadie nach etwas suchen auch gefunden und runtergepflückt.

Station 4: Jetzt wurde es richtig fies. Aber wir lieben ja die Herausforderung und lernen unserem Zwerg an der Leine zu vetrauen. Wir standen in einer Senke, links und vor uns gings bergauf mit einem Plataeu. Zuerst fiel eine Markierung auf einem kleinen Plateau, so dass nicht die ganze Flugbahn zu sehen war. Diese wurde geholt. Dann eine Doppelmarkierung rechts vom Plateau an zwei Bäumen. Reihenfolge egal, aber Toadie sollte dahin gehen wo ich ihn hinhaben will. Hat funktioniert. Danach ist Jessi dann den Hang entlang gelaufen über einen Weg zu ein paar Bäumen und hat erst eine Markierung für Toadie und dann für Kash geworfen.

Als ob das noch nicht genug gewesen wäre haben wir dann Standort gewechselt. Dummys wurden auf dem Plateau und jeweils an den beiden Bäumen ausgelegt. Und dort wo die beiden gerade zur Markierung gewesen waren lagen auch noch 2 (das ist die Verlängerung vom Plateau). Und dann gings ans abräumen. Erstmal alle die Nah lagen. Problem für mich, ich muss Toadie vertrauen, weil wirklich sehen was er macht konnte ich nicht. Aber ich habe immer den Dummy bekommen auf den ich auch geschickt hatte. Als es dann an die lange Strecke ging, wo vorher die Markierung jenseits des Weges gefallen war hatte Toadie Probleme. Ich hab ihn dann einmal gestoppt und nochmal back geschickt, aber das führte auch nicht zum Erfolg, deshalb bin ich mit ihm aufs Plateau gegangen und habe ihn von dortaus nochmal geschickt und er ist brav gelaufen und hat das Dummy geholt.

Dann gings durch den Wald zurück zum Auto, da durften die drei dann frei laufen und ihren eigenen Geschäften nachgehen.

Danach war ich mehr als fertig und Toadie auch, aber es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Zum Glück gabs hinten drauf noch leckeren Käse-Mandarinen-Kuchen.

Ein riesengroßer Dank an Jessi für die tollen Aufgaben und die Tipps.

Am 18. Januar haben wir uns mit Louys und Toadie in Richtung Höfen an der Enz aufgemacht. 1. Um Sabine, Uwe, Choc und Mama in spe Mocca zu besuchen und 2. am Folgetag die Sonderleiterschulung des VDH BW in Leonberg zu besuchen mit Nicole und Sabine.

Wie erwartet kamen wir sehr gut durch und trafen gegen 15:15 Uhr in Neuenbürg am Hundeplatz ein um uns das Training von Sabine anzuschauen. Spontan habe ich auch mit Toadie mitgemacht und Louys hat mit Andreas zugeschaut. Obwohl ich mit meinem kleinen Hibbel an Seite Respekt vorm arbeiten in einer Gruppe mit Hunden hatte, hat alles erstaunlich gut geklappt. Toadie ist einiger Maßen Fuß gelaufen und hat auch nicht wie erwartet ständig versucht zu anderen Hunden hinzukommen. Auch beim Schuss ist er zu meinem großen Erstaunen fast bei Fuß geblieben und ist erst losgelaufen in Richtung Schützin als ich ihm die Erlaubnis gegeben habe. Nach dem Training sind Louys, Toadie und ich noch mit Mocca, Choc und Sabine Gassi gewesen. Toadie hat ein bischen gebraucht bis er kapiert hatte, dass Mocca nicht mehr so wild rennen will wie letztes Mal, dabei hat sich Toadie doch so ne Mühe bei der Aufforderung zum Spielen gegeben.
Der Abend verlief dann trotz mehrerer Rüden sehr ruhig. Louys hat geschlafen, Mocca und Choc mussten mal wieder in ihre Betten und Toadie hat auf alle erdenklichen Arten und Weisen versucht zu Mocca zu kommen.

Am nächsten Morgen ging es wieder erstmal in den Wald. Leider nicht ganz so entspannt, da Louys und Toadie sehr hinter Mocca her waren. 🙁 Arme Mocca, ich hoffe die hat keinen Schaden genommen. Nach einem leckeren Frühstück mit superleckeren Höfener Bioeiern (wachsweich von Uwe gekocht) ging es auf nach Leonberg. Als wir dort ankamen war der Raum schon ziehmlich voll und wir haben erstmal angebaut, damit wir noch einen Tisch hatten. Louys und Toadie wurden abgelegt und nach kurzer Verzögerung ging es dann los. Viele Dinge wusste ich schon, einige habe ich dazu gelernt. Aber wenn ich ehrlich bin war ich froh als der Zauber rum war und wir uns auf den Weg nach Hause machten. Es war ein wirklich schöner Tag und mit Nicole und Sabine kann man auch viel Spaß haben – egal wo. Louys und Toadie waren den ganzen Tag superbrav. Bei Louys erwarte ich ja nix anderes, aber bei Toadie war ich schon positiv überrascht.

Gegen 19:30 Uhr waren wir dann wieder zu hause. Glücklich und Müde.  Der nächste Besuch wird wohl anlässlich Moccas Welpen sein, aber bis dahin ist ja noch etwas zeit.

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Januar

Toadie ist frisch bei uns eingezogen und hält uns ganz schön auf Trab. Mit so nem kleinen Hund muss man oft raus und auch Abenteuerspaziergänge und erste kleine Übungen nehmen viel Zeit in Anspruch.

Zum Glück habe ich erstmal 3 Wochen Urlaub und dann hat Andreas noch eine bevor der Ernst des Lebens beginnt. Auch das erste Training bei Jürgen hatten wir schon und Toadie ist wirklich ein Schatz. Nur Louys tut uns manchmal ein wenig leid, da er sich so gar nicht gegen den frechen Junghund zur Wehr setzt.

Februar
Alles läuft ziehmlich gut. Louys geht wieder zum Mantrailing und hat über die Winterpause nichts vergessen – er legt gleich los und zeigt wie’s geht. Toadie entwickelt sich prächtig weiter. Bringt Dummys, übt Fußlaufen und ganz wichtig wenn ich pfeiffe zu kommen. Den vielen Schnee hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber man soll ja nehmen was man bekommt.

März
Keine besonderen Vorkommnisse. Toadie und Louys machen weiter wie gehabt. Lous geht zum Mantrailing, Toadie weiter zu Jürgen. Langsam beginnt der kleine Mann einen eigenen Kopf zu entwickeln und der kann ziehmlich stur sein. Außerdem wurde Louys am 30.3. schon 4 Jahre alt. Vom verhalten her denkt man das ja nicht, aber das graue Schnäuzchen lässt schon darauf schließen.



April

April, April, der macht was er will. Nachdem wir ruhige Ostern verlebt haben mit einem tollen Osterspaziergang, hat Anderas seinen ersten Tag im neuen Job gehabt. Jetzt ist er wieder hier zu hause und kann sich um Louys kümmern, d.h. den Abendspaziergang und das Mantrailen übernehmen. Ende April war dann das Dummysemina(h)r mit Dirk und Andrea. Leider konnten wir nur am ersten Tag teilnehmen, da ich am zweiten krank war. Das hat sich dann bis mitte Mai gezogen und Toadies Training ist öfters ausgefallen.

Mai
Der schöne Mai mit den vielen Feiertagen und langen Wochenenden. Zuerst hatten wir Familienbesuch inkl. einem gemeinsamen Spaziergang mit 6 Hunden (3 Cocker, 2 Labbis & 1 Golden). Für Toadie großes Kino und es war gar nicht so einfach da zu gehorchen. Am Wochenende danach war ich dann mit Toadie beim Seminar von Klaus Karrenberg ¨Das andere Ende der Leine¨.Einiges habe ich mitgenommen, obwohl klein Toadie nach einem halben Tag Praxis fertig war und ich nur noch zugeschaut habe. Louys hat den Formwert mit Vorzüglich bestanden. Hatten ja viele nicht anders erwartet. Manchmal bin ich wohl einfach zu wenig von unserem Schwarzen überzeugt.



Juni

Im Juni ging das Training dann wieder regulär weiter. Alle zwei Wochen zu Jürgen. Auch Louys kam jeden Donnerstag zu seinem Training und hat sich langsam mit Andreas zu einem Team zusammengefunden. Obwohl Louys immer noch alle mit seinem ihm eigenen Charme um den Finger umwickelt. Anfang Juni war auch die JHV vom LCD, die ich mit Toadie besucht habe, Ende des Monats dann die JHV vom DRC, wo ich mit der Bezirksgruppe hingefahren bin. Zwischendrin war dann noch Neuzüchterseminar vom LCD wo ich mit Susanne aus der Labradorcommunity war. Für Deckrüdenbesitzer eine nicht ganz so spannende Veranstaltung, aber wenn man ernsthaft vorhat mit seiner Hündin zu züchten und Welpen großzuziehen ist es schon sehr sinnvoll. Außerdem waren wir noch bei der Jubiläumsausstellung des DRC in Nörten Hardenberg. Louys hat zu meiner großen Freude und Verwunderung ein V2 bekommen und Toadie ein Versprechend 2 (bei 2 Hunden im Ring).

Juli
Anfang Juli hat sich Louys bei einem morgendlichen Spaziergang im Wald eine Zehe gebrochen und eine zweite ausgerenkt. Mit 40kg Hund im Wald stehen, der nicht mehr laufen kann ist nicht lustig. Aber zum Glück ist nichts schlimmeres passiert. Nach dieser Aktion musste er am Wochende danach nicht mit nach Lemgo zum Seminar. So kann man sich auch drücken. Wir hatten dann ein schönes Wochenende mit Sabine und Uwe, einen tollen Trainingstag mit Dirk und sind frohen Mutes wieder nach Hause gefahren.


August

Louys hat einen Hotspot. Mit 3 Leuten haben wir die Stelle freirasiert. Dank Louys Mantrailing Trainerin Meike!!! Am nächsten Tag beimTA gabs dann ein Antibiotikum und gut war es. Damit war natürlich die Teilnahme an der Nightshow in Stolberg Geschichte. Mit einem halb rasierten Hals macht auch ein Louys keine gute Figur mehr.

September
Toadies und mein erster Start bei einem Workingtest. Ich hatten den ¨WT am Rothaarsteig¨ ausgesucht. Toadie hat sich wie auch im Training verhalten und die gleichen Dinge nicht ganz so super gemacht. Aber was solls. Wir haben ja sehr viel Zeit uns zu entwickeln. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.



Oktober

Mit einer Woche Vorlauf zur JP/R nach Gut Eckendorf und bestanden mit 260 Punkten. Es ist einfach schön Toadie beim arbeiten zuzusehen und das haben auch alle Richter gesagt. Ich war schon ziehmlich stolz auf den nicht mehr ganz so Kleinen. Ende Oktober haben wir uns dann das erste Mal ins Gruppentraining bei Dieter gewagt. Es war wirklich schön und Toadie hat seine Sache gut gemacht.

November
Anfang November hat erstmal Toadie Geburtstag und es ist Workingtestfinale in Engelskirchen. Eine Veranstaltung an die ich mit gemischten Gefühlen zurückdenke. Ich habe sehr viele gute Teams arbeiten sehen und auch einige bei denen ich mich gefragt habe wie die die Qualifikation geschafft haben, aber vielleicht hatten die auch nur einen schlechten Tag. Auf jeden Fall hatte ich 2 Tage jede Menge Spaß. Ende November war dann schon zum 3. Mal RetrieveAhr Cup. Da war ich nur als Fotografin, da Andreas gearbeitet hat. Zwischendrin hab ich mal noch Jessie beim helfern abgelöst, damit Kash (ein Bruder von Toadie) auch mal ein wenig Auslauf bekam.

Dezember
Advent, Advent ein Lichtlein brennt – nur wo ist die Zeit geblieben. Irgendwie war auch der Advent nicht wirklich ruhig. Am ersten Wochenende waren wir wieder zum Training bei Dieter, das zweite Wochenende war dann der Geburtstag unseres Neffen Mattis und dann war auch schon fast Weihnachten und es galt die letzten Vorbereitungen zu treffen. Passend zu Weihnachten durfte ich am 23.12. dann nochmal mit Louys zum Tierarzt, da er Rückenschmerzen hatte. Weihnachten an sich war dann ruhig. Da Andreas den zweiten Weihnachtstag gearbeitet hat, haben die 4 Beiner und ich uns vom Familienbesuch am Vortag erholt.

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Heute war dann Toadie mit zum Treiben in Lantershofen. Auch wenn nix auf der Strecke lag am Ende hat er seinen Job gut gemacht. Ein echter Jagdhund. Immer in meiner Nähe und auch bei flüchtigen Rehen abrufbar. Als wir dann fertig waren haben wir noch einen Dackelrüden (genannt Rosa) eingesammelt und Toadie war nicht begeistert seinen Kofferraum teilen zu müssen.
Nachdem wir wieder zu hause waren wurde dann geschlafen nach der ganzen Rennerei!

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Heute durfte Louys mich auf eine Treibjagd im Vehner Wald begleiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (man muss ja allen Treiber mal Hallo sagen und „Warum gehen wir nich am Weg?“) lief es echt super. Sicher hat er dem Umkreis von ca. 30m durchstöbert und ist auch nicht müde geworden mit mir mitzulaufen. Ein Wildschwein hat er vermutlich aufgeschreckt, aber ansonsten haben wir nicht viel zu sehen bekommen.
Auch beim abschliessenden Sammeln und Aufbrechen konnte Louys mit seiner Art begeistern. Er blieb sitzen und hat alles neugierig angeschaut.
Obwohl er ein Showlab ist werde ich ihn gerne wieder mitnehmen.

Am 2.&3.November waren wir als Helfer beim WT Finale in Engelskirchen. Warum wir sowas tun?Naja, weil wir mit lieben Menschen ein Wochenende Spaß haben und viele gute Hunde arbeiten sehen.
Andreas war wieder mal im Gelände als Photograph  unterwegs und ich durfte bei unterschiedlichen Aufgaben helfen. Samstag war ich bei A und F als Steward bei Ron Jeffrey eingeteilt. Wir standen an einer Deckung und die Aufgaben waren sowohl für A, als auch für F machbar – wenn auch nicht für alle Hunde einfach.

Abends war dann gemeinsames Essen geplant. Es war sehr gesellig, aber nach einem ganzen Tag im Gelände waren wir dann doch müde und sind früh ins Bett gegangen.
Sonntag war ich eigentlich – warum auch immer – als Werfer bei Oliver Kiraly eingeteilt. Diese ehrenwerte Aufgabe durfte Volker übernehmen und ich habe geschossen (die Dummys waren dann auch alle tot).

Als wir dann nachmittags fertig waren sind wir ins andere Gelände gefahren zur Siegerehrung, die noch ca. 3,5Stunden auf sich warten ließ. Zeit genug um ein Geschwisterfoto von Toadie&Kash zu machen. 😉

Die Sigerehrung war dann sehr stimmungsvoll. Besonders haben wir uns mit Herber Barufe mit Stonehunter Iceflower Chicco über den 2. Platz in der F gefreut, aber auch den anderen sei herzlich gratuliert.

Nun ist Toadie ein Jahr alt und immer noch ein kleiner Traumhund (meistens). Da es so viele Fotos gibt haben wir natürlich ein Fotobuch erstellt mit den Bildern vom 1.Jahr.

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Nachdem ich eigentlich schon nicht mehr dran geglaub hatte kam am 27.9. ein Anruf von Andreas Rimkeit, dass wir doch einen Platz am 3.10. haben können. Nun gut, 8 Tage zur Vorbereitung sollten wohl reichen zumal wir ja vorher schon mal ne Schleppe und ne Suche gearbeitet hatten.
3 Mal haben wir noch was gearbeitet inkl. Wasser und Schussfestigkeit und dann gings auch schon am 2.10.  gen Bielefeld, da ich morgens nicht noch so weit fahren wollte. Nach einem gemütlichen Abend in einem schönen Hotel und einer ruhigen Nacht standen wir um kurz vor 8.00Uhr auf Gut Eckendorf und warteten auf den Prüfungsleiter – mit dem Schlüssel für den Raum, denn es war ein wenig kühl (4°C *bibber*)

Gestartet wurde mit der Schussfestigkeit. Wie erwartet hat der Schuss gar nicht interessiert. Er hat einfach kurz geschaut und dann weiter gesucht (was auch immer da war).

Als Nächstes gings ans Wasser. Ein schöner See im Park. Einzige Schwierigkeit war der Einstieg, der etwas hoch war. Toadie wusste nicht genau wie damit umzugehen ist, hat sich schließlich doch überwunden und die Ente sicher wieder angelandet.

Zurück zu den Autos und in ein neues Gelände um die Schleppe zu laufen. Wir fanden uns an einer gut befahrenen Straße auf einem Acker wieder. Nicht optimal, aber ich dachte mir mal schaun. Als Toadies Schleppe gezogen war hab ich ihn aus dem Auto geholt und sah schon das Glitzern in den Augen, denn er wusste genau was zu tun ist und das hat er dann auch gezeigt. Leider ist er nicht zum Stück gekommen, da es eine Windverwirbelung in einer Senke gab. Sehr schade, da es ansonsten eine super Arbeit gewesen war. Als ich dann mit ihm zum Stück gehen sollte, damit er noch zum Erfolg kommt ging ein Hase im Feld hoch und musste verfolgt werden. Kann man ja nichts machen und muss hoffen… und ja er kam zurück und ihm ist nichts passiert. Zum Dank hat er dann noch den Schleppenzieher angeknurrt, der auf dem Feld hockte.

Danach ging es in Richtung Frei-Verlorensuche in den Wald. Nach kurzer Mittagspause gings dann auch weiter. Als wir dran waren bekamen wir erklärt, dass ich grade ins Gelände schicken soll und schaun was passiert. Vor uns war direkt ein kleines Gebüsch, so dass Toadie erstmal rechts den Weg gelaufen ist, und dann den Rest des Geländes untersuchte und auch alle 4 Stücke gefunden hat – beim letzten durfte ich ihn dann auch in die Richtung schicken wo es lag.

Als letztes kam die Landmarkierung in einem Rübenfeld. In so hohem Bewuchs habe wir nur einmal eine Markierung gearbeitet, die war super. Toadie hat super markiert, hat Wind bekommen, eingedreht, hat aufgenommen und ist zurück gekommen.

Meine Angst die mich den ganzen Tag begleitet hat, dass er doch mal mit dem Wild woanders hin will als zu mir war umsonst. Der Kleine hat super gearbeitet und mit 260 Punkten bin ich mehr als zufrieden.