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Am Wochenende war es mal wieder soweit und der Workingtest der BZG Köln-Bonn stand auf dem Programm. Samstag als Helfer und Sonntag zum ersten Mal als Starter.
Samstag ging es eigentlich noch mit ganz schönem Wetter und der F los. Ich war als Steward bei Jürgen Laux eingeteilt und die Aufgabe war superschön zum zusehen und Hunde beobachten. Und ich glaube wir hatten alle Spaß – inkl. „Vogel Vogel“.
Nach der Mittagspause begann dann pünktlich der Regen zum Start der O. Na toll – Regenklamotten an und auf geht’s. Wieder bei Jürgen Laux – da die Punkte jeweils nach einer Gruppe aufgeschrieben wurden ohne Steward – ich habe dann geschossen (alle Dummys tot). Nachdem wir ordentlich durchnässt waren kam auch noch Wind auf und es wurde kalt.

Aber zum Ende des Tages kam dann auch mal hier und da die Sonne raus.

Sonntag morgen waren dann wir an der Reihe. Begonnen haben wir bei Aufgabe 3 Jürgen Laux. Erst fiel eine Markierung rechts ins Hohe Gras, auf dem Rückweg fielen 2 Schüsse in die entgegen gesetzte Richtung, dann 3m Fussarbeit und eine kleine Suche, wo die Schüsse hingegangen waren. Hätte sich Toadie den Bogen auf dem Rückweg gespart wäre alles super gewesen, aber auch so war ich zufrieden. Dann ging es weiter zu Oliver Király Aufgabe 4. Man steht beim Richter, es fällt ein Schuss, dann fallen 2 Markierungen in einen Streifen höhere Wiese. Dann wird der Hund eingedreht, es geht ein paar Meter zurück und nach Freigabe darf der Hund auf die Markierungen geschickt werden. Die erste hat super geklappt. Sauber raus, sauber wieder rein. Bei der Zweiten weiß ich nicht genau was los war – Toadie ist schön rausgegangen, aber hat dann anstatt das Dummy zu holen 2 mal gepinkelt (wo vorher schon andere ihre Duftmarke gesetzt hatten) und dann war die 0 da. Nach einem kurzen Ärgerniss gings dann weiter bei Guy Matter und Aufgabe 5. Markierung in einem Bewuchs und Memory auf dem Rückweg ausgelegt. Eigentlich kein Problem, aber 1. musste Toadie da nochmal pinkeln und 2. hatte er bei der Markierung leichte Probleme.

Dann war warten angesagt bei der Aufgabe von Heike Reichelt. Aber als wir endlich nach einer gefühlten Ewigkeit dran waren ging es ganz schnell. Buschieren rechts eines Weges in einer Hecke – 3 Dummys wollte sie haben, dann ein Treiben (danke an den Treiber) rechts oberhalb zu deren Ende eine Markierung von rechts oben nach links unten auf den Acker fiel. Alles in allem hat Toadie das gut gemeistert, er musste ein bischen nach der Markierung suchen und nach dem Buschieren kam er nicht ganz so willig mit dem Dummy zu mir, aber alles ok. Dann noch schnell zu Aufgabe 5 und Zsolt Török. Hier wurde der Hund an einem Bachlauf abgesetzt, der Führer entfernte sich 3m. Dann fiel eine Markierung(für den Hund nicht sichtig). Hund nach Freigabe ranrufen und dann schicken. Toadie hat nicht mehr warten können als er bei mir war und ich etwas am Dummy vorbei. Auf den KommPfiff hin hat er aber sofort gedreht, Wind bekommen und gefunden. Den Suchenpfiff hätte ich mir also sparen können, aber lieber nochmal gepfiffen als noch ne Null zu riskieren. 🙂

Wenn ich von der 0 absehe hat er das alles super gemacht und ich bin stolz auf meinen kleinen Irren, der sich immer wieder was neues einfallen lässt um mich zu ärgern.

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Nach dem Seminar bei Jochen und Wolfgang haben Toadie (Deckname Terror Totti) und ich bei Jessy und dem Kash Brüderchen übernachtet um am Sonntag nochmal gemeinsam zu trainieren. Auf gings nach Gronau, nach einem gemütlichen Frühstück. Und schon wieder schien die Sonne und es wurde richtig schön warm.
Nachdem wir auf dem Weg zum Startpunkt 6 Dummys an einem Baum ausgelegt hatten, hat Toadie vom Startpunkt aus 2 Punkte als Markierung gearbeitet, wo danach noch Dummys ausgelegt wurden. Dann hat Kash jeweils an beiden Punkten ein Dummy geholt. Danach haben wir uns um 180°gedreht und Kash und Toadie haben jeweils 2 Einzelmarkierungen gearbeitet. Nun hat Kash – unter Beobachtung von Toadie – den Punkt am Baum, wo wir die Dummys ausgelegt hatten vorgearbeitet. Im weiteren Verlauf haben wir alle Dummys abgeräumt und gegen Ende noch eine kleine Suche ausgelegt, die Toadie dank seiner ¨Stonehunter-Nase¨ vorher schon bemerkt hat. Plan war Voran zu schicken und dann nach links eine kleine Suche zu machen. Toadie ist aber sofort in die Suche gegangen.

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Da wir da ja nun schön gearbeitet hatten, stand ein Positionswechsel an. Auf dem Weg dahin hat Jessy 8 Dummys auf einer Wiese verloren. Am neuen Punkt angekommen sind Toadie und Kash erstmal in die Nidda gelaufen und ne Runde geschwommen um sich abzukühhlen, wobei cih feststellen musste, dass Toadie eindeutig der Wasserverrücktere ist.
Zum Einstieg haben wir dann mal eine Wassermarkierung gearbeitet. Da Toadie prompt eingesprungen ist, gabs dann noch eine zweite für ihn, wo er zuerst hinter uns ein ausgelegtes Dummy arbeiten musste. Kash hat nur zum Spaß eine zweite bekommen. Dann haben wir begonnen die Aufgaben aufzubauen.
In gerader Linie zu uns in einem Feld mit lila blühenden Blumen fiel zuerst eine Markierung, die Toadie gearbeitet hat, dann wurden noch 4 Dummys ausgelegt. An einem Strommast wurden nur mit Geräusch 4 Dummys ausgelegt. Rechts wo wir herkamen lagen noch die 8 Dummys, die Jessy verloren hatte, allerdings war zwischen unserem Standpunkt und der Wiese eine Wiese mit höherem Bewuchs. Über der Nidda auf der anderen Seite waren die zwei Deadfowl Enten ausgelegt und linker Hand legen Fuchs und Hase auf 150m. Am Schluss haben wir noch eine Suche mit kleinen Dummys in einem hohen Bewuchs ausgelegt, der links hinter uns auf 8 Uhr Richtung Nidda war.
Das alles haben wir dann mit kurzen Pausen, der ein oder anderen Wassermarkierung dazwischen und viel Spaß abgearbeitet. Beim letzten Dummy am Strommast habe ich für Kash noch eine Verleitung geworfen an der er erstmal vorbei musste um gerade aus zu arbeiten, dann durfte er die Verleitung holen, und dann hat Jessy ihn zum Strommast geschickt. Toadie hat da ¨nur¨ ein Dummy auf den Weg geworfen bekommen, was er holen durfte – und dann durch sollte. Hat nicht ganz so gut geklappt, aber war ok.
Was mich ganz besonders gefreut hat ist, dass wir die Suche auf der Wiese wo wir herkamen zum Schluss von Toadie und Kash abgearbeitet wurde. Nachdem wir etwas Schwierigkeiten hatten die beiden dahin zu bekommen und Suchen zu lassen hat es letztlich doch super geklappt. Auch das Kash bereits gestartet ist als Toadie zu mir mit Dummy zurück kam war kein Problem. Zum Schluss lag noch ein Dummy und zwar das am weitesten entfernte. Da Toadie an der Reihe war hab ich ihn schon sehr weit in die Richtung Voran geschickt und ihm dann das Suchenkommando gegeben. Dann hieß es warten und schauen dass Toadie weiter arbeitet. Und was soll ich sagen – er hat das super gemacht. Nachdem er mittig auf der Wiese begonnen hat zu suchen und jede alte Stelle kontrolliert hat, die in unserer Richtung lag, hat er selbstständig umgedreht und hat sich weiter von uns weg gearbeitet. Er hat sich immer wieder Wind geholt und wenn da was war geprüft. Lag dort kein Dummy ist er weiter gelaufen. Es hat richtig Spaß gemacht ihm zu zusehen. Und schließlich ist er auch zum Erfolg gekommen und hat mit freudestrahlend (ja Toadie kann das) das Dummy gebracht. Ich war richtig stolz auf den Zwerg.

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Zum Abschluss haben Toadie und Kash dann nochmal gebadet und wir sind zurück zu Jessy gefahren. Auf dem Weg haben wir noch ¨Den besten Käsekuchen auf der Welt¨ (Zitat Jessy) gekauft und den Tag mit einem – oder auch zwei oder drei – Stücken Kuchen abgeschlossen.
Schön war’s und wird natürlich wiederholt und Toadie war hintendraud Toadiemüde.

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Samstag morgen 9.20 Uhr – nach 1,5 Stunden Fahrt komme ich mit Toadie am Bootshaus Weisenau an, wo schon einige Teilnehmer und auch Jochen und Wolfgang warten.
Nachdem wir unseren Hunden noch mal kurz ein Bad im Rhein gegönnt haben gings dann auch schon los ins Gelände.
Begonnen wurde mit einem großen Treiben. Nachdem dieses beendet war wurde noch pro Hund ein Dummy von hinten über die Line geworfen, das dann vom Führer geholt werden musste.
Dann wurde die Gruppe geteilt, 4 Teams zu Wolfgang und 5 Teams blieben bei Jochen. Wir durften bei Jochen bleiben.

1. Aufgabe: Die 10 Dummys aus dem Treiben reinholen. Schwierigkeit dabei: Die Hunde mussten über die Fallstelle der Dummys drüber, die von den Menschen eingesammelt worden waren.
Dann wurde um das Treiben herum und hindurch gearbeitet.
2. Aufgabe: 3 Markierungen, eine links vom Treiben, eine hinter dem Treiben, eine rechts vom Treiben.
3. Aufgabe: Wechseln des Standortes, der Punkt wo zuvor die linke Markierung gefallen war wird nun von einem anderen Punkt aus als Memory gearbeitet. Die rechte Markierung wird danach vom gleichen Punkt aus als Memory gearbeitet.
4. Aufgabe: Wieder ein Standortwechsel. Nun wird die Markierung hinter dem Treiben als Memory gearbeitet.
5. Aufgabe: Wir gehen zurück an den Startpunkt von Aufgabe 2 und arbeiten von dort aus alle drei Punkte, d.h. wir schicken Voran in Richtung linke Markierung, stoppen und schicken nach rechts zur rechten Markierung. Danach schicken wir nochmals Voran in Richtung der linken Markierung, stoppen und schicken auf die Markierung, die hinter dem Treiben lag. Danach schicken wir einfach Voran durch auf die linke Markierung.

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MITTAGSPAUSE!!!

Am Ende der Mittagspause haben wir nochmal unsere Hunde gewässert und sind dann wieder ins Gelände. Es gab wieder erstmal ein Treiben für alle, inkl. Dummys über die Line und aufheben durch die Führer. Wir sind dann mit Wolfgang gegangen um „Walk-up“ zu arbeiten. Allerdings haben wir da so viel gearbeitet, dass ich mich nicht mehr an alles erinnern kann… *grummel*

1. Aufgabe: Alle 5 Teams stehen in der Line und es wird erstmal eine einfache Markierung gearbeitet.
2. Aufgabe: Ein Dummy fliegt über eine Hecke, d.h. man sieht seinen Hund nicht mehr arbeiten, und muss geholt werden.
3. Aufgabe: Markierung nach Vorne, die gearbeitet wird.
4. Aufgabe: Doppelmarkierung, die von 2 Hunden gearbeitet wird.
5. Aufgabe: Am Ende der Wiese wurden sichtig 10 Dummys ausgeworfen. Eine Markierung fällt auf dem Laufweg, diese wir von einem Hund gearbeitet, ein anderer Hund läuft über die Markierung hinweg und holt einen der 10 ausgeworfenen Dummys.
Dann dreht sich die komplette Line um und wir arbeiten uns zum Ausgangspunkt zurück.
6. Aufgabe: Hund 1 holt ein Dummy aus der Suche an der Hecke, wenn Hund 1 gepickt hat, geht wird Bumper Boy 2 ausgelöst, das Dummys holt Hund 2, wenn der gepickt hat, wird ein Dummy flach in die Hecke geworfen, das Hund 3 holt.
7. Aufgabe: Rechts fällt eine Markierung, die Hund 1 holt, limks wird Bumper Boy 1 ausgelöst, der ein Dummy über die Hecke befördert, dass dann von Hund 2 geholt.

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Alles in allem war ich mit Toadie sehr zufrieden, klar gibt es Baustellen, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Vormittags war ich erstaunt wie sicher er Voran geht und mit dem Wind arbeitet und Nachmittags hat er sehr ruhig in der Line gesessen und gewartet (so lange ich ganz bei ihm war). Wir haben mal wieder neue interessante Dinge gearbeitet, auf die ich selber glaube ich nicht gekommen wäre. Ich freu mich schon auf ein nächstes mal.

Als dann alles fertig war haben wir noch ein Gruppenbild unserer Hunde gemacht.

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Schon am Samstag sind wir in Richtung Sulzbach-Rosenberg gestartet um am Sonntag beim Bavarian Lions Cup zu starten. Leider waren sehr heiße Temperaturen angesagt und man merkte Toadie schon an, dass der Wetterumschwung ihn leicht mitnahm. Fahrt und Hotel waren soweit ok.

Sonntag morgen um sechs bin ich dann schonmal mit Toadie raus ein paar Dummys retten. Da hat er wirklich schön gearbeitet und ich hab mir gedacht – schaun wir mal was passiert.

Aufgabe 1 (Declan Boyle):

Einzelmark auf einer Wiese. Die Markierung wurde auf ca. 2/3 geworfen und am Ende der Wiese war ein Wald, der Toadie magisch angezogen hat. Er hat sich dann reingesucht und gefunden. (10 Punkte)

Aufgabe 2 (Roy Rankin):

Einzelmark im Wald. Allerdings hat die Werferin hinter sich in einen Bewuchs geworfen. (20 Punkte)

Aufgabe 3 (Damian Newman):

Einzelmark im Wald mit der Schwierigkeit, dass die Hunde noch durch einen Bewuchs durch mussten. Der Werfer hat auch hier leicht nach hinten geworfen. (17 Punkte)

Aufgabe 4 (Rainer Scesny):

Wir stehen vor einem kleinen Wall (Hund konnte darüber schauen). Rechter Hand fallen vor uns zwei Schüsse. Wir laufen zum Startpunkt und dann soll der Hund links im Riedgras ein Dummy aus der Suche holen. Endete bei uns, dann nicht wirklich effizienter Führung in einer Suche ums Ufer rum. (2 Punkte)

Aufgabe 5 (Rainer Scesny):

Hund wird am Ufer abgesetzt und Richter und Hundeführer entfernen sich. Dann fällt eine Markierung mit Schuss ins Wasser. Der Hund muss abgerufen werden, dann nach Freigabe geschickt werden. Toadie hat das alles ganz toll gemacht. Ist nicht eingesprungen, ist brav zu mir gekommen, hat brav geholt und ist auch einigermaßen zurück gekommen, leider hat er aber das Dummys im Wasser geknautscht, denke mal das war Stress, und deshalb haben wir eine 0 bekommen.

Auch hier haben wir/ich wieder was gelernt. Ich muss am Wasser einfach so entspannt werden wie an Land, aber das dauert nach dem Desaster beim Münsterland Cup wohl noch etwas.

Nichts desto trotz bin ich stolz auf den Zwerg, denn immerhin haben wir eine 20 bekommen, er ist am Wasser nicht eingesprungen, und an Land habe ich keinen einzigen Hier-Pfiff machen müssen. Trotzdem wäre es manchmal vielleicht ganz sinnvoll ihm zu helfen.

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Auch in diesem Jahr konnten wir wieder Andrea Rüter&Dirk Sieckmann im wunderschönen Ahrtal willkommen heißen zu einem tollen Seminar.

Nach der üblichen Einschätzungsaufgabe ging es dann erstmal zum Mittagessen, und dann ins Gelände raus.


Toadie und ich waren wie gewünscht erstmal bei Andrea. Zuerst konnten wir allen anderen Teams der Gruppe beim arbeiten zusehen, was für HibbelToadie garnicht so einfach war. Als wir dann dran waren haben wir natürlich an der Fußarbeit was getan – und oh Wunder Monsieur kann wenn er will… nur will er nicht immer. Dann haben wir eine Kombinationsaufgabe aufgebaut, die mehrfach abgeändert wurde. War sehr interessant und Toadie hat schön mitgearbeitet. Danach hat Andrea uns dann zu Dirk geschickt. Da haben wir noch ein bischen mit aus der Line gearbeitet und zum Schluss einen Apport aus einer „Dickung“ gemacht.

Alles in Allem haben wir auch hier wieder was mitgenommen und ich bemühe mich dem kleinen Herrn „WasKostetDieWelt“ etwas mehr ins seine Schranken zu weisen, bzw. zu führen.
Danke an die tollen Teilnehmer, an Moni&Rudi fürs Revier und auch an Andrea&Dirk fürs kommen!!! Wir freuen uns schon aufs Dummysemina(h)r 2015.

Es war soweit, ich habe mich mit Toadie zum ersten Workingtest gewagt. Toadies Lieblingsbrüderchen Kash war auch mit Frauchen Jessy dabei. Es hieß Samstag Einzelstart und Sonntag im Team. Ich war ziehmlich gespannt was passieren würde. Wir kamen sehr entspannt an, da wir morgens bereits ein paar Dummys geholt hatten und haben uns auf den Tag gefreut. Ich habe die Startnummer 1 bekommen… was ich jetzt nicht umbedingt gebraucht hätte, aber was solls.

Aufgabe 1 (Gaby Kühlem):
Wir stehen auf einem Weg, ca. 40m weiter fällt ein Schuss und ein Flitschedummy rast quer über den Weg. Dann fällt ein weiterer Schuss und auf 2 Uhr fällt eine Markierung, die dann gearbeitet werden darf.

Aufgabe 2 (Pieter Rooijakkers):
Wir sind auf einer Jagd. Kurzer Walk-up auf einem Weg, dann fällt rechts ein Schuss. Pieter sagt: „Vorbeigeschossen“ und wir gehen weiter. Dann wird der Hund nach rechts eingedreht, es fällt eine beschossens Markierung, die gearbeitet wird. Nochmaliges eindrehen um 180° und es fällte ein Schuss und ein Dummy wird über den Boden geworfen, dass dann auch gearbeitet wird.

Aufgabe 3 (Ronald Pfaff):
Wir stehen mal wieder auf einem Weg und der Hund soll rechts nahe des Weges Buschieren (kannte weder ich noch Toadie, aber hat gut geklappt). Wenn ausreichend Dummys gebracht wurden fiel in ca. 40m Entwerfung noch eine beschossene Markierung über den Weg in einen höheren Bewuchs, die gearbeitet werden sollte.

Aufgabe 4 (Evelyn Köster):
Eine einfache Wassermarkierung, bei der Toadie leider eingesprungen ist.

Aufgabe 5 (Jürgen Laux):
Wir stehen auf einer Wiese (etwa kniehoher Bewuchs) und es fällt eine beschossene Markierung. Der Füherer geht ohne Hund zum Richter, ruft dann den Hund ab und schickt ihn zur Markierung. Wenn diese gearbeitet ist fällt eine zweite Markierung etwas weiter hinten in schwierigem Gelände, die auch gearbeitet wird.

Insgesamt war ich Samstag sehr zufrieden, denn Toadie hat bis auf am Wasser ruhig neben mir gesessen und auf mein „Go“ gewartet bevor er los ist und die 0 am Wasser ist einfach ärgerlich, aber kein Beinbruch.

Sonntag hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu – anders kann ich das wirklich nicht sagen.

Aufgabe 1 (Gaby Kühlem):
Wir stehen auf einem Weg. Es fällt eine beschossene Markierung in ca. 60m. Diese wird vom ersten Hund gearbeitet. Wenn dieser auf dem Rückweg ist, fällt eine Verleitung über den Weg in ca. 5m Entfernung. Dann fällt eine zweite beschossene Markierung auf 60m und der zweite Hund soll an der noch liegenden Verleitung vorbei, diese Markierung arbeiten. Auch hier fällt am Rückweg wieder ein Verleitung. Im Anschluss sollen die Verleitungen gearbeitet werden.

Aufgabe 2 (Pieter Rooijakkers):
Wir sind schon wieder auf der Jagd. Diesmal gibt es ein Treiben rechts vom Weg, es fallen Schüsse und es fliegen Dummys. Dann fallen im Rücken links eine Landmarkierung und rechts eine Markierung, die im Wasser landet.

Aufgabe 3 (Ronald Pfaff):
Folgende Dinge sollen gearbeitet werden: Eine beschossene Markierung in hohem Bewuchs, eine Suche links in unserem Rücken, eine Suche rechts in unserem Rücken und dann wird ein Dummy auf dem Punkt der Markierung ausgelegt und dieses soll gearbeitet werden.
Nach sehr langem Überlegen unser Plan: Kash Markierung, Toadie die beiden Suchen, Kash das Memory.

Aufgabe 4 (Evelyn Köster):
Ein Walk-up in Richtung Wasser. Hund 1 arbeitet eine beschossene Wassermarkierung. Eindrehen um 180°, walk-up, Hund 2 arbeitet eine beschossene Landmarkierung. Eindrehen um 180°, walk-up in richtung Wasser, Hund 2 arbeitet die Wassermarkierung. Eindrehen um 180°, walk-up, Hund 1 arbeitet die Landmarkierung.

Aufgabe 5 (Jürgen Laux):
Wir stehen auf einer Wiese am Hang, es gibt ein Treiben und es fallen Schüsse und Dummys fliegen. Jeder Hund soll 2 Dummys aus dem Suchengebiet holen.

Insgesamt ein sehr schönes und leerreiches Wochenende für mich/uns.

Am 1. Mai war unser dritter geplanter Geschwistertrainingstermin mit Kash&Jessy. Diesmal ging es wieder nach Bad Vilbel. Da unser Auto schneller war als das Navi dachte (und dabei bin ich immer ordentlich nach Schildern gefahren) waren wir 20 Minuten früher als geplant angekommen und Jessy war ein bischen überfallen – war ja aber auch gemein.
Nach einem Kaffe und ein wenig Gequatsche ging es auf ins Gelände. Da uns das erste nicht genehm war fuhren wir dann an einen See. Wunderschön mit vielen Wasservögeln und ein paar Quakefröschen dazu und viel los war auch nicht. Ich hätte mich auch einfach da hinlegen können und relaxen, aber das war ja nicht geplant.

Los gings mit ein paar Dummys an nem Baum – 6 Stück wurden ausgelegt. Dann durften Kash und Toadie jeweils einen holen. Als nächstes haben wir ein paar (um genau zu sein 8) Suchendummys im Binsengras am Ufer ausgelegt und sind mit den Jungs dann dadurch auf die andere Seite des Grases gegangen. Kash und Toadie durften dann jeweils 2 Dummys aus der Suche holen (natürlich im Wechsel). Dann war der Plan sie durch die Suche zu schicken. Das war aber wirklich sehr schwer und ich hab Toadie dran vorbei geschickt, war mir sicherer. zusätzlich zu den bereits ausgelegten Dummys haben wir dann noch rechts von unserem Standpunkt zwei Dummys ausgelegt und nun wurde im Wechsel über Kreuz gearbeitet. Ein Hund hat ein Dummy aus der Suche geholt, der andere von rechts und umgekehrt.
Dann ein erneuter Versuch durch die Suche zu schicken. Einer holt rechts ein Dummy, der andere wird zum 1. Punkt am Baum geschickt durch die Suche durch. Rechts den hat Toadie noch bekommen, aber an den Baum wollte ich ihn wieder vorbei schicken, er ist links abgebogen Richtung Suche und dann weil er nicht sofort gefunden hat Baden gegangen bzw. hat er die Blässhühner gejagt. Das dauerte dann eine Zeit und Kash wollte den Unsinn auch noch nachmachen –  und bekam postwendend ein Personalgespräch mit der Cheffin. 😉 Als Toadie dann zurück war haben wir die Suche leer geräumt und dann nochmal auf den ersten Punkt geschickt. Kash ging wirklich durch die Suche durch – mit Toadie habe ich einiges veranstalten müssen und zu guter letzt das Dummy nochmal gezeigt und dann hat er es bekommen.
Dann ging es weiter zu einer anderen Stelle. Dort haben wir 3 Fähnchen und 1 Flasche im Viereck aufgestellt. Ich hatte keine Ahnung was Jessy sich überlegt hatte – aber wir waren ja zum üben da. Los gings mit einer Doppelmarkierung an den vorderen Fähnchen und zwei Einzelmarkierungen an den hinteren Fähnchen. Da die Hunde rechts hinten die Fallstelle nicht genau sehen konnten war das schon schwierig das erste Mal dorthin zu gehen, aber hat schießlich auch geklappt. Dann haben wir hinten jeweils 2 Dummys ausgelegt und vorne fiel eine Markierung. Ziel der Übung war an der Markierung vorbei mit Voran auf die Fähnchen hinten zu schicken. Auch hier galt bei Toadie Übung macht den Meister. Er wusste zwar das er nicht die Markierung holen sollte, aber was ich genau von ihm wollte war ihm nicht bewusst. Aber auch das hat er schnell verstanden. Dann gings ans Einweisen. Die Jungs wurden abgesetzt und nach einander nach rechts und links geschickt und dann umgekehrt. Das hat wirklich gut geklappt. Dann wollten wir sie 45°nach hinten schicken. Das kannte Toadie gar nicht und hat sich dementsprechend beim ersten Mal sehr schwer getan. Danach gings langsam besser. Nichts desto trotz haben wir das dann gleich nochmal gearbeitet. Angemerkt sei hier, dass Toadie nicht immer als erstes gehen durfte sondern auch mal warten musste bis Kash gearbeitet hatte. Hat er super gemacht.
Dann haben wir einen Megariesen Walk-up gemacht. Dummys hinter uns, neben uns, vor uns… in Linie geworfen und dann nach einander geholt und zum guten Schluss zurück und ein Hund musste ein Dummy aus einer ausgelegten Suche holen, wo man den Hund nicht mehr sah, und einer eine Markierung die geworfen wurde. Das haben die Jungs wirklich gut gemacht.
Am Ende wollte Jessy Kash noch über eine längere Strecke über den See schicken. Toadie wollte ich dann in die Gegenrichtung schicken. Nachdem der erste Versuch nicht so toll geklappt hat und Toadie die beiden Dummys aus dem Wasser geholt hatte, haben wir nochmal neu angesetzt und dann hat Kash das Dummy super geholt und über den Landweg heim gebracht. Toadie war dann aber schon so müde, dass ich ihn nicht noch so weit über Wasser schicken wollte, er hat dann eine kurze Wassermarkierung bekommen.

Wieder im ause Köhler angekommen gab es zur Belohnung Käsekuchen und Cola im Garten.

Die Jungs haben wirklich toll gearbeitet und ich war beeindruckt das Toadie nur zweimal eingesprungen ist, wobei er das eine Mal vorher schon lange ruhig gewartet hatte.
Jetzt kann der Münsterland Cup kommen. 

Nach diversen Futter-Tests bekommen unsere Vierbeiner jetzt Kronch von HennePet. Toadie bekommt – entsprechend seinem Leistungsniveau das Active und Louys wird mit Kronch Main gefüttert. Bisher haben beides es sehr gerne gefressen, es riecht nicht unangenehm, die Säcke sind stabil und wiederverschließbar und der Output verrät, dass beide es gut verwerten können.

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Diesmal waren wir im Ahrtal verabredet, allerdings nicht alleine sondern mit einigen anderen. Los ging es mit ein bischen Verspätung mit einer Osterhasensuche. Notiz an mich; Toadie trägt Hasenfelldummys, richtige Hasen, aber keine Schokohasen.
Dann ging es in den Wald.
Teamaufgabe 1:
Markierung hinter einem Ilexbusch, Blinds im Rücken ausgelegt und nachdem die beiden Sachen geholt sind bekommt der dritte Hund eine Verleitung nach rechts. Da zeigte sich mal wieder das Problem mit dem sitzen bleiben… aber nach einem Personalgespräch ging auch das.
Teamaufgabe 2:
Über die Schlucht. Zuerst haben wir zwei Punkte auf der anderen Seite mit Markierungen aufgebaut, dann eine Suche im Rücken abgelegt und an den Stellen der Markierungen lag für jeden Hund noch ein Dummy, dann wurde abgearbeitet. Rechter Hund holt ein Dummy aus Schlucht links, zweiter von links holt Dummy rechts in der Schlucht, Verleitung vor unseren Füßen fällt, zweiter Hund von rechts holt Dummy aus der Suche im Rücken, linker Hund holt die Verleitung vor uns. Dann wurde durchgewechselt und langsam wurde Toadie dann auch ruhiger.
Dann noch eine Einzelaufgabe mit dem Flitschedummy. 🙂
Flitschedummy halb links hinter uns geht los. Dann Markierung auf 9 Uhr, Markierung auf 12 Uhr – Markierung auf 9 Uhr wird gearbeitet, dann fällt noch eine Markierung auf 3 Uhr – erste wurde Markierung auf 12 Uhr, dann die auf 3 Uhr gearbeitet. Da kam dann mal wieder die Sache mit: Ich muss mal schauen was der Flitschedummy macht und ich kann im Wald nicht gut markieren zum tragen. Müssen wir noch üben, aber langsam wird es wirklich besser.
Dann waren wir auch schon fertig für den Tag, denn Kash hatte bereits zweit Tage und Toadie einen Seminartag hinter sich.
Beim abschließenden Kaffeetrinken kam dann noch Moni vorbei, was echt schön war.

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7:20 Uhr am Mittwoch Morgen. Bei eher trüben Wetter packe ich Toadie und meinen Rucksack ins Auto und wir starten in Richtung Ingersau. Eigentlich sind wir ja etwas früh dran, aber da um Bonn rum nahezu immer viel Verkehr ist gehts nach der Divise: „5 Minuten vor der Zeit – ist des Deutschen Pünklichkeit.“ Als wir dann an Bonn vorbei waren konnte ich dem Thermometer zuschauen wie es kälter wurde und es wurde auch immer nebeliger. Wie soll der arme Toadie denn die Dummys sehen wenn man seine Hand nicht vor Augen sehen kann. In Ingersau angekommen waren (1°C) wir tatsächlich nicht die Ersten, hatten aber dennoch 45 Minuten Zeit bis zum ausgeschriebenen Prüfungsbeginn. Die Zeit konnte man nutzen um nochmal zur Toilette zu gehen oder ne Runde mit dem Hund zu drehen und um schonmal den ersten Papierkram mit Ute Böttner (Sonderleitung) zu klären.
Nachdem dann alle eingetroffen waren gings ab ins Gelände. Wir durften mit Ute den doofen Berg hochfahren – wieder ein paar Meter gespart. Oben angekommen traf auch kurz später Betty Schwieren ein unsere Richterin für diesen Tag. Nach kurzer Begrüßung ging es ab ins Gelände. Da wir Startnummer 3 hatten, haben wir sofort begonnen uns seelisch und moralisch vorzubereiten, d.h. mit dem Hund nochmal ne Runde gelaufen zum Lösen und ihn sanft eingenordet.

Aufgabe 1: Die Suche
5 Dummys in eher leichtem Gelände und zum Teil auch sichtig liegend. Ich schicke Toadie, er findet – kommt direkt zurück. Bei Dummy 2 so ähnlich, nur brauchte es da nochmal ein Kommando, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Dann geht er aus dem Suchengebiet raus nachdem ich ihn geschickt habe und muss natürlich erstmal. Kleines A… Betty meinte aber sofort ich soll ihn reinholen und nochmal schicken – Don’t Panic war also angesagt. Gesagt getan und das dritte und letzte Dummy hat er auch wieder brav gebracht.

Dann ewiges Warten – ist halt bei insgesamt 23 Temas so. Zwischenzeitlich habe ich was gelesen, was mit Toadie gekuschelt und mich gefreut, dass er doch ziehmlich ruhig und entspannt war. Dann sind wir mit der Wartezone umgezogen.

Aufgabe 2&3: Landmarkierung und Appell (beides im Wald)
Diese beiden Aufgaben wurden direkt hintereinander gearbeitet. Zuerst die Landmarkierung. Meine größte Sorge war das Toadie einspringt aber er war sehr ruhig und ich habe auch schnell die Freigabe zum schicken bekommen. Irgendwie hat Toadie dann nicht sofort das Dummy gefunden, aber dank der Stonehunternase dann doch gefunden und schön reingebracht.
Beim Appell war die Fußarbeit ziehmlich „Naja“, aber auch hier kein Einspringen. Allerdings hab ich nicht ordentlich geschickt und nur dank der Fähigkeit von Toadie seine Nase einzusetzen hat er gefunden. *Notiz an mich selber: Hund ordentlich schicken!* Da konnte ich mich wirklich über mich selber ärgern.

Dann habe ich mit Toadie noch was in der Wartezone gesessen. Ein paar Starter später gab es dann eine kurze Pause und ich habe Toadie zum Auto gebracht. Da konnte er sich dann was ausruhen und ich habe Ute geholfen und geschossen, da kurzfristig die Helfer abgesagt hatten.

Aufgabe 4: Das Wasser
Schuss&Platsch – das war wirklich mein kleiner persönlicher Horror, aber auch hier war er ruhig beim warten. Als wir allerdings in Richtung Betty gelaufen sind, war er schon etwas aufmüpfig und ich hab mit dem schlimmsten und gleichzeitig ärgerlichsten gerechnet. Aber nein Toadie saß und Betty meinte, den hättest du ruhig noch was länger warten lassen können vor dem Schicken. Leider hat er dann beim an Land kommen kurz begonnen Unfug zu machen und ich musste ihn doch etwas bestimmter reinholen.

Alles in allem bin ich mit dem „sehr gut“ sehr zufrieden, da ich ja eigentlich nicht geglaubt hatte, dass wir das schaffen.

Danke an Betty für die wirklich sehr schöne Prüfung und die Tipps – und besonders danke an Ute, die eine wundervolle Sonderleiterin ist.