Relativ kurzfristig haben wir einen Startplatz bei der Langschleppenprüfung in Linsingen bekommen. Nach leichten Startschwierigkeiten ist Toadie im gewohnten Tempo die Schleppe gelaufen und ist auch zügig und ohne eigenen Beschäftigungen nachzugehen zurück gekommen und hatte damit bestanden. Es war ein schöner Tag mit netten Teilnehmern und super Prüfern.

Langschleppenseminar 05.03.2015 008

Am Donnerstag um 9:30 Uhr trafen sich 5 Teams (2 Labbis, 1 Flat, 1 Chessy und 1 Golden) in Waldbröl zum Langschleppenseminar. Das Wetter war gut (zumindest kein Regen) und deshalb war die Laune bei allen Teilnehmern ganz gut. Vom Treffpunkt aus gings ins Revier. Begonnen haben wir alle mit einer 400m Wiesenschleppe, die alle Hunde sehr gut gearbeitet haben, aber es ist schon gewöhnungsbedürftig, dass man den Hund nicht mehr sieht und ihm einfach vertrauen muss. Toadie kam wie üblich auf der Schleppspur zurück. Dann gings weiter mit Wald- oder Wiesenschleppe 600m. Toadie sollte mal einen Geländeübergang arbeiten. Auch den Wunsch bekam ich auf der 600m Schleppe erfüllt. Die 600m waren für Toadie kein Problem und auch in den Wald ist er reingeprescht als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte. Manchmal kann der kleine Kerl mich dann doch richtig stolz machen wenn er arbeitet. Die 800m Schleppe war dann wieder nur Wiese, aber diesmal konnte ich Toadie die meiste Zeit sehen. Er hat mit tiefer Nase und in hohem Tempo gearbeitet, sich immer wieder Wind geholt. Es war eine Freude… und schließlich hat er mir das Kaninchen auch brav gebracht.
Es war ein tolles Seminar, in einem tollen Revier, mit wirklich tollen Teams. Auch wenn ich am Ende durchgefroren war hatten wir einen echt superschönen Tag – an dem nicht nur die Hunde, sondern auch die Menschen weit gelaufen sind.

Danke an Anja für die Bilder.

Langschleppenseminar 05.03.2015 008

Langschleppenseminar 05.03.2015 010

Langschleppenseminar 05.03.2015 012

Aufg_6

Langsam aber sicher erwachen auch wir nun wieder aus dem Winterschlaf und was kann man das schöneres tun, als mit den Hunden eine Trainingseinheit zu machen. Samstag morgen ging es los in Richtung Bad Vilbel zu Brüderchen Kash, denn warum nur einen Spinner, wenn auch zwei gehen. Von dort aus sind wir dann gemeinsam zum Tower (http://www.tower-cafe.de/) gefahren – wo wir letztes Jahr auch schonmal mit Tanja und Barney trainiert hatten. Diesmal ging es aber nicht nach links zu den Gräben, sondern nach rechts.

Aufgabe 1: Doppelmarkierung, eine vor den Graben (Geländeübergang) eine dahinter. Hund darf selber entscheiden welche er zuerst holt.
Bis auf die Tatsache, dass Toadie erst auf die 2. Markierung die hinten gefallen ist gestürmt ist und dann doch die vordere geholt hat war das ganz ok – auch das Dummy wurde nicht allzusehr malträtiert.

Aufg_1

 

 

 

 

 

Aufgabe 2: Nicht-sichtig wurde eine Suche ausgelegt. Vom Startpunkt aus 30m Voran. Erst fällt links eine Markierung, dann wird der Hund in die Suche geschickt. Dann darf die Markierung im „Schilf“ gearbeitet werden. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist, wird nochmal ein Dummy ins Schilf geworfen und dann ein Geräusch gemacht sobald der Hund wieder beim Führer ist. Dann wieder erst einmal in die Suche und dann das Dummy aus dem Schilf retten.
Da war ich echt zufrieden mit Toadie hat er gut erledigt, nachdem ich das erste Mal beim in die Suche schicken korrigiert habe.

Aufg_2

 

 

 

 

 

 

Während wir die Aufgabe am aufbauen waren und Jessy nach hinten gelaufen ist um die Markierung dann zu werfen kam Nele um die Ecke gefetzt und ist erstmal ne Runde mit Toadie gelaufen, der Nele gaaaaanz toll findet. Katleen ist dann auch gekommen, so dass wir dann zu dritt waren (bzw, zu sechst).

Aufgabe 3: Der Hund soll zuerst die Suche mit 2 Dummys abarbeiten. Wenn er das erste gebracht hat und wieder in der Suche ist macht der Helfer ein Geräusch und wirft die Markierung. Ziel der Übung ist, dass der Hund aufpasst und die Arbeit unterbricht wenn etwas anderes passiert.
Die Suche war wirklich toll, aber die Markierung hatte er gar nicht mitbekommen und so war das ein Blind, was für Toadie einfach noch zu weit entfernt lag und wegen des Gegenwindes war es auch schwer, dass er tief genug geht. Letztlich hat er es aber doch gefunden.

Aufg_3

 

 

 

 

 

 

Jetzt folgte eine kurze Pause mit Fotosession. Ich bin sehr gespannt was daraus gekommen ist.

Aufgabe 4: Einzelmarkierung
Nachdem Toadie das erste Dummy nicht nehmen wollte hat Jessy nochmal geworfen und das hat er dann geholt. Stolz bin ich ein bischen, weil links von uns noch Hunde waren, die Toadie mehr oder weniger ignoriert hat. Er hat einfach seinen Job gemacht.

Aufg_4

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 5: Teamaufgabe – Wir stehen in der Line Blickrichtung Wasser. Es wird ein Dummyball auf die andere Seite geworfen. Dann wird von Hund 1, dass Dummy am Baum von Aufgabe 4 geholt, Hund 2 holt den Dummyball, Hund drei arbeitet nach rechts ein Blind. Und jeder arbeitet jeden Punkt.
Vorsichtshalber hatte ich Toadie angeleint, aber er hat sich wirklich gut geschlagen. Die Markierung über Wasser haben wir nicht gearbeitet und bei dem Voran an den Baum aus Aufgabe 4 hat Toadie sich etwas schwer getan, weil ich ihn einfach nicht gerade hingesetzt bekommen habe, aber das Blind rechts war dafür echt klasse.

Aufg_5

 

 

 

 

 

 

Aufgabe 6: Teamaufgabe – die Hunde werden nebeneineander abgesetzt, die Hundeführer entfernen sich gemeinsam. Dann werden die Hunde nacheinander geschickt. Hund 1 geht nach links, Hunde 2 nach Hinten und Hund 3 nach rechts.
Das hat wirklich Spaß gemacht, weil Toadie sitzen geblieben ist – ja langsam kommt Verstand in den Kopf – und auch fast jedes Kommando angenommen hat (bei dem links war ich selber schuld, dass er nach hinten wollte). Besonders lustig war, dass er nicht gearde vor mir saß, sondern nach links ausgerichtet, weil Nele da gerade ein Dummy geholt hatte. Ok, über die linke Schulter nach hinten schicken ging also nicht. Also hab ich mir gedacht schick halt über die rechte Schulter, auch wenn er das vermutlich nicht macht… aber was macht Flitzpieperich, dreht sich fast einmal um sich selbst und dreht über die rechte Schulter nach hinten weg… ich musste erstmal Jessy fragen ob ich das richtig gesehen hatte…

Aufg_6

 

 

 

 

 

 

Hintendrauf gabs noch nen Kurzbesuch bei Ikea und dann Kaffeetrinken. Insgesamt ein sehr gelungenes Training, was richtig viel Spaß gemacht hat.

wwind2014

Januar:
Geruhsam hat unser Jahr nun wahrlich nicht begonnen. Toadie hat mich fast in den Wahninn getrieben, weil er nicht mit dem Dummy zu mir zurückkommen mochte. Nach etwas hin und her sind wir einen Nachmittag zu Andrea und Dirk gefahren und sie haben mir ein paar einfache Dinge an die Hand gegeben und kurz später war alles wieder ok. Das wir an diesem Tag den einzigen Schnee des Jahres gesehen haben ist vielleicht auch noch zu erwähnen. Die A2 und auch die A1 waren nicht geräumt auf der Rückfahrt, d.h. geschlossene Schneedecke, aber wir sind gesund und munter wieder zu hause angekommen.

Februar:
Das Training ging weiter. Bei Louys war zwar noch Winterpause beim Mantrailen, aber Toadie und ich sind fleißig jede zweite Woche bei Jürgen gewesen und haben uns ausbilden lassen.

März:
Im März ging auch das Training für Louys und Andreas weiter. Louys hat beim ersten Trailtermin des Jahres auch gleich alle beeindruckt und einen super Trail hingelegt. Braver Bub. Toadie und ich waren im März zum ersten Mal beim Geschwistertraining mit Kash aka Kasimir und Jessy. Lustig war’s und sollte auch nicht das letzte Mal bleiben. Auch was tauriges gab es im März, Andreas Oma ist von uns gegangen, aber das Verhalten von Toadie und Louys hat meine Schwiegermama sehr beeindruckt, da sie es bemerkt hatten bevor sie es wahrgenommen hat.

April:
Erst ein Seminar mit Betty und dann zwei Wochen später die Dummy A. Es geht gewiss besser, aber bestanden ist bestanden. Ende des Monats stand dann nochmal ein Geschwistertraining mit Kash an. Das war mehr oder weniger erfolgreich. Diesmal waren wir bei uns im Ahrtal unterwegs und es war super.
Mai:
An sich war es ein wunderschöner Monat. Toadie und ich hatten unsere Workingtest Premiere sowohl im einzel als auch im Team (ja wir müssen immer gleich in die Vollen) und ende des Monats habe ich nach 10 Monaten Lernen und Üben die Prüfung für den Jagdschein bestanden. Dank gilt hier wohl Ralf, der immer ein offenes Ohr hatte und den ich in Sachen Flintenschiessen in den Wahnsinn getrieben habe.

Juni:
Der Juni begann gleich hervorragend: Seminar mit Andrea und Dirk am 1.&2.6. im Ahrtal. Samstag war ich mit dabei Sonntag bin ich zur JHV vom LCD gefahren – hätte ich mir sparen können aber war interessant. Weiter gings eine Woche später in Bayern beim Bavarian Lions Cup. Eine sehr schöne Veranstaltung bis auf „Da würde ich dir gerne eine 0 für geben.“. Ende des Monats hatte ich dann noch mein Physio Seminar für graue Schnauzen, was gut angekommen ist.

Juli:
Im Westen nix neues – würde ich mal so sagen, aber nein! Wir waren mit Nicole, Sabine&Uwe bei Andrea und Dirk. Dazugestossen zu unserer irren Trainingsgruppe ist noch Gibson mit Herrchen und Frauchen und wir hatten zwei super Tage in Lemgo. Am besten hat mir persönlich gefallen als Dirk sich ausgezogen hat und ins Wasser gegangen ist. Zum schießen! Aber das ist wirklicher Einsatz von einem Trainer und deshalb liebe ich ihn so.

August:
Der Monat mit dem Tanz auf dem Vulkan, wo wir natürlich gestartet sind. Samstags haben wir geholfen und sind im Regen ordentlich nass geworden, aber mit Jessy zusammen war das alles kein Problem. Sonntag sind wir gestartet und leider bei Oliver Kiraly gescheitert. Ansonsten hat Toadie eine super Arbeit abgeliefert. Ich liebe meinen kleinen Knilch. Am Wochenende danach haben wir die JEP für Rheinland Pfalz mit Leichtigkeit bestanden. Hat er wirklich toll gemacht.

September:
Start mit einem Cold Game in Beerse. 2 Blinds in einer Aufgabe, wobei ich beim zweiten nicht helfen konnte. Das hat er noch nicht hinbekommen. Aber trotzdem hat er toll gearbeitet und immer gute Punkte abgeräumt. Nächstes Jahr gerne wieder. Dann mal wieder Seminar mit Andrea und Dirk. Diesmal in Waldmohr bei Pia. Echt geniales Gelände und wäre ich nicht mit meiner Erkältung total am Arsch gewesen wäre es gewiss noch besser, aber Herr Toadwart nutzt ja jede Schwäche meinerseits um sich opportunistisch zu verhalten. Aber egal, es war trotzdem toll.

Oktober:
Begonnen haben wir mit einem durchwachsenen Workingtest Kevelaer, wo ich mich das erste Mal fragte ob das noch A ist, obwohl Toadie gut gearbeitet hat. Bis auf das Einspringen im Walk-up, dass hätte nicht sein müssen. Weiter ging es mit der BLP in Virsen, die Toadie bestanden hat. Es hätte besser gehen können, aber ist ok so, er ist ja noch jung.

November:
Am 2.November stand der Teamstart mit Jessy und Tanja auf dem Plan. Mit dem kleinen irren, der immer einspringt ein Teamstart – doofe Idee, aber bei 2 von 3 Aufgaben ist er sitzen geblieben und da gabs dann auch anständig Punkte. Schließlich landeten wir auf dem 2.Platz und waren super glücklich. Dann ein Wochenendeausflug nach Karlsruhe um als Ringhelfer Spaß zu haben. Und den hatten wir denke ich. Es war ein schönes Wochenende mit guten Freunden, die wir viel zu selten sehen. Ich habe viele schöne Hunde gesehen und bin mir immer sicherer welcher Typus Labbi mir am besten gefällt (also weil wir ja nicht nochmal nen Louys haben können). Auch die Gebrauchshundeklasse bei den Goldens habe ich mir angeschaut und bin gespannt ob Toadie da im nächsten Jahr bestehen kann oder ob das eine frustrierenden Nullnummer wird. Am 16.11. waren Toadie und ich auf der Treibjagd bei Schloss Ahrental. Diesmal gab es (im Gegensatz zum letzten Jahr) auch eine Strecke die gelegt wurde. Nachdem Toadie sich in die Dickungen gequetscht hat kam dann der Beschluss, dass er eine Weste braucht, die auch inzwischen angekommen ist und er mag sie. Am 21.11. haben wir dann noch relativ spontan den Wesenstest gemacht, den er wie erwartet passiert hat. Den Tag drauf stand dann die Begleithundeprüfung auf dem Programm, die Toadie auch bestanden hat. Den Monat abgeschlossen haben wir dann als Helfer beim RetrieveAhr Cup. Der schönstes Workingtest des ganzen Jahres, weil es hintendrauf in der Hütte immer so heimelig ist.

Dezember:
Weiter gehts mit dem Nikolausworkingtest Retriever und Kid’s. Auch hier als Helfer. Andreas als Fotograph und ich als Brückenwächter. Auch das hat viel Spaß gemacht und es war schön Kinder und Hunde zusammen arbeiten zu sehen, auch wenn nicht immer alles so geklappt hat wie die Kinder sich das vorgestellt haben. Dann endlich ein Wochenende etwas ruhiger. Nur Sonntags stand Familienbesuch mit einem Besuch im Theaterstück „Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“ auf dem Programm. Am letzten Wochenende vor Weihnachten gings dann nochmal zu Andrea und Dirk, diesmal mit Brüderchen Kash. Es war ein anstrengender Tag und wir sind wirklich richtig nass geworden, aber es hat sich gelohnt. Ich habe was über klein Toadwart gelernt und Jessy was über Kash. Insgesamt eine gelungenes Training (Bis auf das Gewitter am Ende). Außerdem konnten wir noch Tana (Stonehunter Montana Green) knuddeln. Ein echt süßer Kerl. Dann lugte auch schon Weihnachten um die Ecke. Passend zum Fest hat sich Toadie die Schulter ausgerenkt und musste sich schonen, aber Louys war dafür in diesem Jahr fit. Zu Besuch kamen Nicole und Jetix, was uns alle sehr gefreut hat. Wir hatten 2,5 schöne Tage zusammen, die echt entspannt waren. Nun kann das Jahr ruhig zu ende gehen – Montag noch eine kleine Treibjagd und Dienstag bekommt Louys seine Goldakkupunktur, von der wir hoffen, dass er wieder etwas mehr Lebensqualität bekommt (eigentlich gehen wir davon aus).

Ich hoffe 2015 wird ein genauso schönes Jahr wie 2014 und wir freuen uns darauf viele schöne Momente mit Familie, Freunden und Bekannten zu verbringen!

10807893_10154814814460554_1259607748_n

Am 2. November sind Toadie und ich (in Begleitung von Andreas) mit Jessy&Kash und Tanja&Barney beim inoffiziellen Workingtest „Wäller Wind“ gestartet. Größte Sorge war der einspringende Toadie, der sich zwar am Samstag davor im Einzeltraining sehr gut gezeigt hatte, aber man weiß ja nie.
Aufgabe 1 (Barbara Tybussek): Wir stehen im Wald es fällt eine Markierung sichtig 40m vor uns, dann fällt eine weitere Markierung links von uns nicht ganz sichtig. Zuerst musste rechts eine Suche gearbeitet werden, dann Markierung 2, danach Markierung 1. Unser Plan: Barney macht die Suche, Kash holt das 2.Mark und Toadie das zuerst gefallene. Resultat: Toadie springt ein als Barney los ist – kommt aber nicht bis zum Dummy, Barney holt souverän das Dummy aus der Suche, Kash holt die Markierung. Als Toadie dann nochmal durfte geht er erstmal pinkeln und holt dann das Dummy.
Aufgabe 2 (Ina Berthold): Wir stehen auf einem Weg. Vor uns im Wald fällt eine Markierung, rechts von uns fällt eine weitere Markierung. Bevor die Markierungen geholt werden soll wieder eine Suche gearbeitet werden. Unser Plan. Barney macht die Suche, wobei dort erst ein bischen Fuß gegangen wurde und die Suche dann direkt vor dem Suchengebiet angefangen wurde, Kash die erste Markierung, Toadie die zweite und wird dabei so weit nach rechts eingedreht, dass er vom restlichen Zauber nix mitbekommt. Barney geht in Suche und sucht sehr schön und findet. Kash hat sich mit der Markierung etwas schwer getan – vielleicht hatte er sie nicht gesehen, aber schließlich hat er sie doch gefunden. Toadie hatte ich zwischenzeitlich fast um 45 Grad von unserer Markierung weggedreht. Dann ist Toadie losgelaufen und hat die Markierung fast auf den Punkt geholt. Leider musste er am Rückweg mal wieder einen Bogen machen und Pinkeln. *grummel*
Auf dem Weg zu Aufgabe 3 wurden wir netter Weise von Marion mit einem Ramazotti versorgt – das hebt die Laune ungemein – obwohl die Laune auch ohne den Ramazotti super war.
Aufgabe 3 (Wolfgang Köhler): Es fallen 5 Markierungen (2 links, 3 Mittig) in ziehmlich weiten Entfernungen wie ich finde. Zuerst soll ein Blind rechts am Waldrand geholt werden. Natürlich holt Barney das Blind, Kash sitzt mittig und Toadie links, wieder schön weit eingedreht. Barney tut sich etwas schwer mit dem Blind, aber hat es schließlich. Dann startet Kash und mit ihm Toadie. Kash holt ein Dummy und Toadie kommt so zurück – trotzdem Null. Dann holen Kash und Barney jeweils noch eine Markierung.
Aufgabe 4 (Jörg Behrens): Wir sind mal wieder im Wald. Es fällt eine Markierung links, dann eine Markierung rechts und zuerst soll ein Blind was vor uns liegt geholt werden. Wie gehabt holt Barney das Blind, Kash holt die Markierung rechts und Toadie die Markierung rechts. Bis auf das Toadie aufgestanden ist, als Tanja Barney geschickt hat alles super. Ok Tanja hatte wohl was laut geschickt, aber da ich so auf Toadie konzentriert war hab ich nix mitbekommen.
Nun waren wir fertig und das Warten ging los. Wir waren alles fest überzeugt das Schlusslicht zu geben nach unserer Vorstellung, aber dem war nicht so. Nachdem wir den 3. Platz gehört hatten, haben wir gedacht, so das wars dann. Umso größer war die Freude als wir auf Platz 2 aufgerufen wurden, nur einen Punkt hinter Platz 1.

Danke an unsere supertollen Teampartner. Es war echt ein supertoller Nachmittag mit euch!

Danke auch an das Organisationsteam – 2 Tage Workingtest sind Knochenarbeit – und dabei ist die Vor- und Nachbereitung noch nicht eingerechnet.

10807893_10154814814460554_1259607748_n

toadie_treibjagd

am 25.10. war es soweit. Nach einer mehr oder weniger durchwachsenen Vorbereitung ging es auf zur BLP. Morgens um 8:30 Uhr war treffen in Willich und alle waren pünktlich. Nach einer kurzen Begrüßung gings auf zum Wasser. Wir waren Startnummer 5 und hatten so noch etwas zeit. Zuerst Wasserapport und dann Stöbern im Deckungsreichen Gewässer. Toadie war brav, allerdings war ich etwas zu eilig mit dem abnehmen der Ente… aber ich hatte so ne Panik, dass der die fallen lässt, dann lieber ein paar Punkte lassen. Als zweites war die Waldschleppe an der Reihe. Kein Problem dachte ich mir. Toadie hatte da andere Pläne – erstmal noch ne große Runde drehen und dann auf die Schleppe und zielsicher ans Ziel und auch im zügigen Tempo zurück. Da wir nun schonmal im Wald waren gings dann weiter mit der Suche. Mit dem 3. Stück hat sich Toadie zwar etwas schwer getan, aber hat es trotzdem gefunden – nach einigem Stresspinkeln, weil er sich glaube ich veräppelt vorkam. Er ist nicht mehr tief genug gelaufen und hat dann keinen Wind bekommen und ist dann 2 mal zurück gekommen bis er die Ente gefunden hat. Dann gings ab zum Feld. Erstmal die Feldschleppe. Bis auf den zweiten Haken, den er nicht sofort gefunden hat alles ok. Nun mein Horrofach der Walk-up und Toadie hat genau das getan was ich erwartet hatte. Naja, wenigstens hat er sauber markiert und die Ente super reingebracht. Jetzt folgten Fußarbeit, Standruhe und Ablegen. Das hat Toadie alles fein gemacht. Er hat interessiert geschaut, aber sich nicht gemuckst. Dann die Schussfestigkeit. Da war Toadie mehr an der Stelle interessiert wo ein Hase hochgegangen war, als an den Schüssen, aber das kennt er ja auch. Zum Abschluss das Einweisen in einem Senffeld. Eigentlich war es bis auf den Regen ok, aber Toadie hat lieber die Spur genommen und sich reingesucht, anstatt sauber meinem Befehl zu gehorchen. Und als er dann beim zweiten Stück wo ich ihn links geschickt hatte nach der Hälfte der Strecke zum Stück beschlossen hat, dass er wieder rechts hin will hätte ich ihn erwürgen können, aber schließlich hats klick gemacht und auch links hat er gefunden.
Naja wir haben bestanden und das ist erstmal die Hauptsache. Wäre besser gegangen und Toadie ist etwas unter seinen Möglichkeiten geblieben.
Danke an die Sonderleitung, die Richter und auch an alle die ebenso wie wir Prüfung gelaufen sind. Es war ein schöner wenn auch langer Tag in entspannter Atmosphäre.

jagdhundetraining_418-L

Schön Feiertag, also machte ich mich am 3. Oktober auf den Weg nach Bad Vilbel. Noch gut gelaunt, weil Toadie die Woche über doch recht ordentlich gearbeitet hatte. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Erstmal gings los ohne Hunde um Blinds auszulegen. Gesagt getan. Dann wurden die Hunde geholt und Tanja hat uns erstmal drei Markierungen geworfen. Jessy und ich standen mit den beiden „Irren“ vor einem Graben. Erst fiel eine Markierung links, dann mittig und zum Schluss rechts (wobei rechts noch ein weiterer Graben war). Bis auf das Toadie Kash nicht mal das Schwarze unter dem Fingernagel gegönnt hat (und schon mal gar kein Dummy) ging es. Zumindest hat er alle Dummys geholt. Dann hat Tanja da noch Blinds ausgelegt (jeweils 2 pro Hund). Das erste haben wir dann gearbeitet und danach Position gewechselt. Auf zum Wasser… Stress pur nicht nur für mich, sondern auch für Toadie. Erstmal ne Wassermakierung. Bis auf das er eingesprungen ist war das ok. Dann 3er Aufgabe. Rechter Hund holt ein Blind, mittlerer Hund eine Markierung, linker Hund die Wassermarkierung. Alles ok, bis Toadie die Wassermarkierung holen sollte… da hatte er so einen Stress, dass er ein Dummy geknackt hat. Na toll und das einen Tag vor nem Workingtest. Dann sind wir zurück zu den Blinds. Da ging dann gar nix mehr… und ich hab erstmal total gefrustet ne Pause gemacht. *grummelgrummelgrummel* Tanja und Jessy haben dann den Rest abgeräumt. Letzte Aufgabe war dann eine Markierung links, Blind voran, Blind in Hecke halb links, Blind ganz links von uns. Alles schön der Reihe nach abgeräumt. Das ging – geht gewiss auch schöner, aber ging so.
Auf jeden Fall hatte ich das Gefühl, dass Toadie gar nicht zu gebrauchen war, warun auch immer. Nachher waren Toadie und Kash dann nochmal schwimmen, bzw. wurde Kash genötigt ein paar Markierungen zu holen und Toadie und ich haben Bällchen gespielt, damit er sich was entspannt.
Das schönste am Tag war definitiv das Kaffeetrinken hintendrauf, obwohl Onkel Mika dem frechen Toadie ordentlich gezeigt hat, dass er nix, aber auch gar nix zu melden hat.

Am 20.09.2014 machten Toadie und ich uns kurz nach 7.00Uhr auf in Richtung Waldmohr zu einem Seminar mit Dirk und Andrea, welches von Pia ( organisiert wurde. Nachdem das Navi mich falsch geführt hatte auf dem letzten Stück hab ich’s grad noch rechtzeitig zum Gelände geschafft. Ich hasse zu spät kommen. *grrrrr* Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gings dann ins Gelände. Wir sollten auf einer Wiese am Wasser arbeiten. Toadie war auf Grund der neuen Gruppe etwas kribbelig, aber an sich wars ok.
Erste Aufgabe: Doppelmark im kniehohen Bewuchs. Nachdem Toadie erstmal eingesprungen ist, als Dirk geschossen hat wurde das ganze dann ohne Schuss gemacht. Markierung 1 gepickt und gebracht. Markierung 2 – och hier war ja ne Hündin – da muss ich ma schnuffeln… und ein Häufchen könnte ich auch noch machen… Aber dann irgendwann bring ich auch das Dummy. Aufgabe 2 war es 10m Fußarbeit, dann Hund absetzen, 80m weiterlaufen, ein Dummy auslegen, zurück laufen und dann den Hund schicken. Also ich Toadie abgesetzt hab, hat Dirk begonnen Spökes zu machen… zu klatschen usw. Irgendwann war ich dann für Toadie zu weit weg und er kam mal gucken was ich mache. Also wieder zurück, Hund abgesetzt und dummy wegbringen. Jetzt war ich ja vorbereitet. Als ich Toadie angepfiffen hab kam er aber auch zu mir, bzw. hab ich ihn nach 15m gestoppt. Nichts desto trotz musste ich nochmal zurück, Toadie absetzen und wieder laufen. *keuchhust* Dann habe ich den Arm gehoben, nochmal „Bleib“ gerufen und das Dummy ausgelegt. Und Toadie hat dann auch wie erwartet brav gearbeitet. Da es ja so langweilig ist alleine zu arbeiten wurde dann nach der Mittagspause in Teams weitergemacht. Erst Frei-Folge, dann musste der rechte Hund eine Markierung auf den eben mit Voran aufgebauten Punkt holen und der linke Hund ein danach sofort ausgelegtes vom selben Punkt. Danach wurde getauscht. Auch hier war Toadie brav – kein Einspringen, kein rumgehibbele. Jetzt wurde in Richtung Wasser umgebaut. Zuerst einzeln eine Land und eine Wassermarkierung fielen als Doppelmarkierung. Reihenfolge egal – also hab ich Toadie entscheiden lassen, ganz so wie bei Jochen gelernt. Toadie hat natürlich zuerst das Wasser genommen. Als ich ihn danach auf die Landmarkierung geschickt habe ist er auch erstmal durch, hat sich aber zurück rufen lassen und ist dann brav nach rechts in Richtung Landmarkierung in die kleine Suche gegangen. Dann das ganze im Team – einer die Landmarkierung, der andere das Wasser. Das war etwas kompliziert, weil Toadie erstmal eingesprungen ist, dann hat der zweite Hundeführer etwas enthusiastisch geschickt, so dass Toadie mit gestartet ist. Schließlich haben wir nochmal neu aufgebaut – Toadie kam an die Leine und dann gings. Zum Abschluss haben wir dann alle in der Line gestanden und es fiel wieder eine Wasser und eine Landmarkierung, die gearbeitet werden sollte. Das hat gut geklappt.
Nach einem schönen Abend und einer viel zu kurzen Nacht gings dann um 9.00Uhr weiter. Wir hatten einen Zuwachs in der Gruppe, so dass es jetzt 7 Teams waren. Gestartet wurde mit einem Blind was am Vertrauenspunkt vom Vortag lag. Kein Problem für meinen kleinen Spinner. Vorher natürlich noch Fußarbeit. Dann sind wir wieder in Richtung Wasser und es wurde nochmal eine Land und eine Wassermarkierung gearbeitet – wie am Vortag zunächst alleine. Dann gings in Teams weiter. Es fiel eine Wassermarkierung, dann musste zuerst ein Hund auf die Stelle vom Blind, der zweite ins Wasser. Toadie ist super auf das Blind rausgegangen, wurde nur von einem Geruch gestört und blieb auf 3/4 der Strecke hängen. Als Dirk sich dann in seine Nähe begab hat er aber brav gearbeitet. Bei der Wassermarkierung ist er dann auch sitzen geblieben. Zum Abschluss des Vormittags gab es dann nochmal im Team eine Wasser und eine Landmarkierung. Das lief eigentlich ganz gut.
Nach einem leckeren Mittagessen haben Toadie und ich uns dann verabschiedet, weil ich einfach durch war mit der Erkältung und dann 2 Stunden später froh war wieder zu hause angekommen zu sein. es war wie immer ein schönes und lehrreiches Wochenende und vielleicht fahren wir ja nochmal nach Waldmohr. 😉

cg_beerse_2014_070-XL

Samstag morgen (gefühlt viel zu früh) haben wir uns auf den Weg in Richtung Beerse gemacht um dort mal zu sehen was Toadie so bei nem Cold Game macht. Nachdem wir dann das Gelände gefunden hatten, hatten wir noch etwas Zeit bis zur Begrüßung und konnten schonmal Hunde gucken.
Um 9.30 Uhr ging es dann los mit der Begrüßung, der Einteilung der Gruppen und dann ab ins Gelände. Wir starteten bei Pieter Rooijakkers mit einer Doppelmarkierung auf freiem Feld. Nicht weiters schwer – Toadie hat nur nicht ganz sauber markiert oder war mit seinen Hormonen beschäftigt (was ich eher glaube)

Dann ging es weiter zu Luc Ferket, der mich mit beschossenen 2 Blinds geschockt hat. Nummer 1 hat Toadie geholt, Nummer 2 war dann leider doch noch zu schwer für Toadie – aber er hat gut gearbeitet.

Dann sind wir weiter zu Rony Michels gegangen. Auch hier eine Doppelmarkierung, aber vom gelände her etwas anspruchsvoller. Schütze und Werfer standen auf der anderen Seite eines Grabens. In den Graben fielen dann auch die Enten und der Schütze hat eine gefühlte halbe Ewigkeit zum Nachladen gebraucht. Leider hat Toadie hier nach dem ersten Apport die Ente fallen lassen – oder ich hab es zu sehr ausgereizt – who knows. Bei der zweiten Ente hätte ich etwas früher helfen sollen – da gabs dann auch nicht so viele Punkte.

Jetzt folgte die Mittagspause, die für uns nicht so lange war. nach der Mittagspause haben wir eine weitere Aufgabe bei Pieter Rooijakkers gearbeitet. Zwei Einzelmarkierungen im Wasser. Die erste auf der anderen Seite eines Teichs, die zweite fiel dann rechts von uns in flaches Wasser. Toadie hat brav die Enten geholt, nur kommt er am Wasser immer etwas zögerlich rein, das hat uns wohl 2 Punkte gekostet.

Und zu guter letzt eine weitere Aufgabe bei Luc Ferket. Eine Doppelmarkierung am Wasser, wobei die zweite Markierung nicht gut zu sehen war für den Hund. Toadie hat brav gearbeitet – am Rückweg von der ersten Markierung abgecheckt wo die zweite liegt und dann bei der zweiten eine Punktlandung gemacht.

Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall wieder hinfahren, weil es einfach toll war und Spaß gemacht hat.

jagdhundetraining_418-L

Das Toadie brauchbar ist wussten wir und einige Eingeweihte ja schon länger, aber jetzt ist er es auch für den Gesetzgeber, denn er hat die Brauchbarkeitsprüfung im LJV Rheinland Pfalz (KG Ahrweiler) bestanden. Zwei Tage Prüfung mit unterschiedlichen Aufgaben.
Samstag ging es um 9.00 Uhr los. Treffen an der Kapelle in Schalkenbach und erstmal Kontrolle der Papiere. Nachdem das geklärt war gings ins Revier um die Fährtenarbeit zu prüfen. Toadie und ich hatte die Nummer 4 gezogen. Da zuerst die beiden Übernachtfährten dran waren und dann noch 3 Starter vor uns hatten wir noch etwas zeit. Als wir dann am Anschuss ankamen hat Johannes uns gesagt was passiert ist und los ging es. Toadie hat sehr schön gearbeitet, ruhig und konzentriert mit tiefer Nase und ist so auch sehr zielstrebig ins Ziel gekommen. Damit war das, wovor ich wirklich Angst hatte rum. Dann wurde nachdem alle fertig waren noch die Leinenführigkeit und die Arbeit Frei bei Fuß angeschaut und danach ab zum Wasser nach Ringen.
In Ringen angekommen ging es wieder in der Reihenfolge von vorher weiter, also waren wir Nummer 4 (die beiden Hunde mit der Übernachtfährte wollten nur die eingeschränkte Brauchbarkeit machen). Zuerst die Schussfestigkeit. Toadie war gar nicht von dem Schuss beeindruckt und war weiter in Richtung Ente unterwegs, die er dann auch schön getragen hat – nur nicht ganz so gerne mit mir teilen wollte. Auch die Suche ist super gelaufen – bis auf das Bringen… das fand ich jetzt net so dolle – aber war ok. Für Samstag waren wir dann fertig und hatten nur frei bis Sonntag mittag um 12.00 Uhr.
Sonntag waren wir natürlich pünktlich in Schalkenbach an der Kapelle und durften erstmal sehr lange warten, da Toadie keine Haarwildschleppe mehr laufen durfte (hat ja schon ne JP/R) und aus selbigem Grund auch die Schussfestigkeit nicht erneut geprüft wurde. Unsere erste Übrung war also die Federwildschleppe nach einem ordentlichen Regenschauer. Aber auch hier gelaufen, aufgenommen und gebracht. Juchuuu nur noch 2 Fächer die fehlen – auf zur Suche. Da sollte ich mit Toadie hinter einem Bewuchs warten, so dass er nichts sieht… aber er hats gehört, dass was gefallen ist. Als wir dann zu Johannes kamen stand zusätzlich Walter noch genau in gerader Linie von uns aus wo die Ente lag. Toadi geht also gerade raus und findet. Suche war das nicht, aber toadietypisch wars. Nach einem weiteren starken Regenschauer wurde dann noch ein Standtreiben simuliert und jeder Hundeführer musste selber 2 Schüsse abgeben. Toadie hat brav neben mir gelegen und gewartet und auch als ich geschossen habe hat er sich nicht gerührt. Damit war klar: Toadie hat bestanden.