Am 2.1. hatte ich zum Jahresauftakt ein Seminar bei Angelika Theuerkauf gemeldet, welches in der Nähe von Waldbröl stattfand. Leider war Angelika krank und so sprang Norbert ein und bereitete uns ein paar lehrreiche Stunden mit verschiedenen Herausforderungen.

1. Aufgabe:
Wir legen gemeinsam Dummys am Wegesrand aus und gehen dann über eine Wiese (alle in einer Reihe) weg. Nach ca. 50m dürfen die ersten 4 Hunde arbeiten, dann geht es weiter nochmal ca. 50m und die zweite Gruppe darf arbeiten. Da wir zur zweiten Gruppe gehörten musste Toadie über den Wartepunkt der ersten Gruppe rüber und da hat es einen zweiten Anlauf gebraucht, aber dann hat er es gut gemacht.

2. Aufgabe:
Auf der gleichen Wiese legen wir offen ohne sichtbare Landmarkierung Dummys aus. Und wieder entfernen wir uns. Dann darf die erste Gruppe schicken und am Rückweg fällt eine Verleitung. Wir gehen dann weiter und dürfen aus ca. 120m Entfernung schicken. Leider war das für Toadie ein bischen schwer und er ist nicht weit genug rausgegangen und hat dann begonnen zu suchen… es hat ein wenig Arbeit gekostet ihn auf gerader Linie zu den Dummys zu bringen (und ich durfte ein bischen laufen), aber am Ende ging es dann. Die Verleitung gab es dann allerdings nicht mehr.

3. Aufgabe:
Suchen zum einen in einer Tannenschonung mit Treiben und zum anderen in einem kleinen Wäldchen beschossen. Wir standen mit 4 Hunden unangeleint auf dem Weg und Toadie durfte erst als 4. arbeiten. Er ist sitzen geblieben. Und das hat bis wir fertig waren gut geklappt. Die Suchen waren ok, manchmal hat er halt andere Ideen zwischendurch, aber wenn er sucht, dann sehr schön und man sieht sofort wenn er Wind bekommen hat.

4. Aufgabe:
2 Teams stehen am Rand einer Wiese. Es fällt eine Markierung vor einem Graben am Ende der Wiese/Waldrand und eine hinter dem Graben. Hund 1 arbeitet vor dem Graben, Hund 2 dahinter.
Bei der Markierung vor dem Graben hatte Toadie die Tendenz durchzulaufen, hat aber auf Pfiff gestoppt. Die hinter dem Graben gestaltete sich schwierig, da er zuerst nicht durchwollte und nach Stopppfiff das Kommando nicht abgewartet hat, sondern nach kurzem Stopp einfach weiter ist. Das haben wir dann nochmal sauber ausgearbeitet und dann ging auch ein Back über den Graben.

5. Aufgabe:
4er Walk-up. Runde 1: Es fallen jeweils 2 Markierungen vor uns und diese werden gearbeitet. Runde 2: Es fallen erst 2 beschossene Markierungen vor uns und dann 2 Markierungen hinter uns. Die erste Markierung hinter uns wird von Hund 1 geholt, dann eine von den beschossenen Markierungen von Hund 2, dann die zweite Markierung von hinter uns von Hund 3 und zuletzt die zweite beschossene von Hund 4. Alles einmal durchgewechselt, so dass jeder Hund jede Markierung geholt hat. Für uns hieß das insgesamt 4 Markierungen holen, aber auch 12 Mal sitzen bleiben wenn andere rausgehen. 3 Mal meinte Toadie er müsste mit, wobei er zweimal nicht „schuld“ war, also einmal und damit bin ich echt zufrieden.

Insgesamt ein sehr schönes Seminar, mit tollen Aufgaben, tollen Teilnehmern und nicht so tollem Retrieverwetter…. Wir haben auf jeden Fall wieder was gelernt.

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