Auf einem Workingtest starten ist ja schon schön, aber das mit einem Wochenende mit guten Freunden zu verbinden macht es wirklich super.

Schon Freitags machten wir uns auf in Richtung Höfen an der Enz. Dort angekommen gabs erstmal einen braun-goldenen Gassigang durch den Wald (Fazit: Toadie liebt Mocca). Danach ging es gemeinsam mit Uwe und Sabine ins American Diner nach Durlach (http://www.diner-durlach.de/). Dort stieß dann auch die Dritte im Workingtest Bunde zu uns: Nicole. Nach einem ausgibigen Essen und vielen Erzählungen ging es zurück nach Höfen und ab ins Bett, da die Nacht nicht lang sein sollte.

Um 5:00 Uhr sollte der Wecker klingeln, aber da ich schon wach war bin ich schon kurz vorher aufgestanden und nach der morgendlichen Routine sind wir gegen 6:15 Uhr losgefahren. Sabine fuhr vor und wir sind wieder immer so gefahren, wie unser Navi das nicht wollte – aber ab der Autobahn waren Sabine und unser Navi sich einig. Das lustigste auf dem Hinweg war wohl die Holzbrücke, die wir kurz vor Zielerreichung überfahren haben – ich wusste gar nicht das es sowas noch gibt. Nachdem die Meldeformalitäten abgeschlossen waren gings dann auch mehr oder weniger sofort ins Gelände. Wir haben zuerst die 3 Aufgaben bei Wolfgang Harrer.

Aufgabe 1: Suche in „Fichtendickung“

Eigentlich ganz einfach in einem Bereich mit Jungen Fichten waren Dummys ausgelegt. Auf dem Weg zum Startpunkt wurde einmal in die Richtung geschossen. Es mussten nach Freigabe 2 Dummys geholt werden. Auf dem Rückweg hat Toadie sich zeit gelassen, aber hat schön gesucht.

Aufgabe 2: Markierung und auf dem Rückweg Verleitung

Man steht oberhalb eines Tals im Wald. Unten ist ein Weg, auf der anderen Seite geht es wieder steil hoch. Erst fällt auf einem Weg oberhalb des Hangs auf der anderen Seite eine Markierung. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist (und im Hang) fällt eine weitere beschossene Markierung in den Hang, die dann gearbeitet werden soll. Die erste Markierung war kein Problem. Die Verleitung hat Toadie leider nicht mitbekommen, so dass wir diese als Blind gearbeitet haben. War nicht ganz einfach, aber wir haben das Dummy heimgebracht.

Aufgabe 3: beschossens Blind

Startpunkt ist am beginn einer Schneise, die kurvig den Berg hochgeht. Es fällt ein Schuss und dann darf nach Freigabe gearbeitet werden. Ich vermute der Wind kam von oben und Toadie hat Wind bekommen, denn er ist sofort losgestürmt und hat gefunden. Auch hier war der Rückweg schwierig und ich musste zweimal klar machen, dass Toadie jetzt sofort zu kommen hat und das Leben grad kein Wunschkonzert ist.

Dann gings für uns weiter zu Petra Behringer

Aufgaben 4: Fußlaufen und Markierung über Wasser mit anschließender Suche

Vom Startpunkt aus Fußlaufen. Währenddessen fallen nach Quaken 2 Dummys am Ufer des Neckar. Dann dreht man sich in Richtung Wasser ein. Auf der anderen Seite fällt nun eine beschossene Markierung. Diese wird zuerst gearbeitet nach Freigabe, dann müssen am Rande des Ufers die beiden Dummys gesucht werden, die während des Fußlaufens gefallen sind. Die Markierung lief wirklich super. Toadie hat kaum im Wasser geknautscht. Auch die Suche war nicht wirklich eine Herausforderung, im Gegensatz zum Rückweg, aber auch das haben wir mit 2 Pfiffen geregelt bekommen.

Aufagbe 5: Zweier Walk-up

Walk-up mit noch jemandem – HORROR für mich. Weg geht entlang einer Böschung. Beschossene Markierung fällt in die Böschung ins Gestrüpp. Toadie darf die erste Arbeiten, dann Positionstausch und der andere Hund arbeitet. Soweit so gut. Dann wieder Positionstausch, Toadie ist dran. Kein Problem Markierung wird geholt. Und dann kurz bevor es geschafft gewesen wäre ist Toadie bei der zweiten Markierung für unsere Partner eingesprungen. Zum Erfolg ist er nicht gekommen (was für mich schon ein Fortschritt ist), aber eine 0 war es leider trotzdem.

Es war wirklich eine super Veranstaltung und die Richter haben immer wieder Tipps gegeben, was man verbessern kann (auch mit Trainingstipps). Auch die Gesellschaft von Sabine, Nicole und Sarah ware wirklich super. Wir hatten denke ich alle unseren Spaß und sind zufrieden mit dem Knallfrosch, der Braunen und dem kleinen Irren.

Wieder in Höfen angekommen gabs dann englisches Bier und Pizza. Für die besonders Harten auch noch einen Wiskey. Und nicht viel später als am Abend zuvor ging es wieder ins Bett.

Sonntag Morgen waren wir dann als erste wach, so dass ich mit Toadie in den Wald gegangen bin und da war frecher Weise ein anderer Hund, der ordentlich angebellt werden musste. Manchmal ist Toadie einfach nur peinlich, aber der Besitzer des anderen Hundes nahm es mit Humor (zum Glück). Nach einem reichhaltigen Frühstück (mit super gekochten Eiern) haben wir dann das Auto gepackt und sind zurück in Richtung Ahrtal gefahren. Nach der Louys Ganzkörperfreudenorgie haben wir dann ausgepackt und sind am Sofa gelandet. Toadie war so müde, dass er sogar aus versehen geuschelt hat.

 

 

In drei Wochen sind wir dann wieder in Höfen und freuen uns auf ein super Seminar von Andrea und Dirk (obwohl wir nur helfen).

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