Am 1. Mai war unser dritter geplanter Geschwistertrainingstermin mit Kash&Jessy. Diesmal ging es wieder nach Bad Vilbel. Da unser Auto schneller war als das Navi dachte (und dabei bin ich immer ordentlich nach Schildern gefahren) waren wir 20 Minuten früher als geplant angekommen und Jessy war ein bischen überfallen – war ja aber auch gemein.
Nach einem Kaffe und ein wenig Gequatsche ging es auf ins Gelände. Da uns das erste nicht genehm war fuhren wir dann an einen See. Wunderschön mit vielen Wasservögeln und ein paar Quakefröschen dazu und viel los war auch nicht. Ich hätte mich auch einfach da hinlegen können und relaxen, aber das war ja nicht geplant.

Los gings mit ein paar Dummys an nem Baum – 6 Stück wurden ausgelegt. Dann durften Kash und Toadie jeweils einen holen. Als nächstes haben wir ein paar (um genau zu sein 8) Suchendummys im Binsengras am Ufer ausgelegt und sind mit den Jungs dann dadurch auf die andere Seite des Grases gegangen. Kash und Toadie durften dann jeweils 2 Dummys aus der Suche holen (natürlich im Wechsel). Dann war der Plan sie durch die Suche zu schicken. Das war aber wirklich sehr schwer und ich hab Toadie dran vorbei geschickt, war mir sicherer. zusätzlich zu den bereits ausgelegten Dummys haben wir dann noch rechts von unserem Standpunkt zwei Dummys ausgelegt und nun wurde im Wechsel über Kreuz gearbeitet. Ein Hund hat ein Dummy aus der Suche geholt, der andere von rechts und umgekehrt.
Dann ein erneuter Versuch durch die Suche zu schicken. Einer holt rechts ein Dummy, der andere wird zum 1. Punkt am Baum geschickt durch die Suche durch. Rechts den hat Toadie noch bekommen, aber an den Baum wollte ich ihn wieder vorbei schicken, er ist links abgebogen Richtung Suche und dann weil er nicht sofort gefunden hat Baden gegangen bzw. hat er die Blässhühner gejagt. Das dauerte dann eine Zeit und Kash wollte den Unsinn auch noch nachmachen –  und bekam postwendend ein Personalgespräch mit der Cheffin. 😉 Als Toadie dann zurück war haben wir die Suche leer geräumt und dann nochmal auf den ersten Punkt geschickt. Kash ging wirklich durch die Suche durch – mit Toadie habe ich einiges veranstalten müssen und zu guter letzt das Dummy nochmal gezeigt und dann hat er es bekommen.
Dann ging es weiter zu einer anderen Stelle. Dort haben wir 3 Fähnchen und 1 Flasche im Viereck aufgestellt. Ich hatte keine Ahnung was Jessy sich überlegt hatte – aber wir waren ja zum üben da. Los gings mit einer Doppelmarkierung an den vorderen Fähnchen und zwei Einzelmarkierungen an den hinteren Fähnchen. Da die Hunde rechts hinten die Fallstelle nicht genau sehen konnten war das schon schwierig das erste Mal dorthin zu gehen, aber hat schießlich auch geklappt. Dann haben wir hinten jeweils 2 Dummys ausgelegt und vorne fiel eine Markierung. Ziel der Übung war an der Markierung vorbei mit Voran auf die Fähnchen hinten zu schicken. Auch hier galt bei Toadie Übung macht den Meister. Er wusste zwar das er nicht die Markierung holen sollte, aber was ich genau von ihm wollte war ihm nicht bewusst. Aber auch das hat er schnell verstanden. Dann gings ans Einweisen. Die Jungs wurden abgesetzt und nach einander nach rechts und links geschickt und dann umgekehrt. Das hat wirklich gut geklappt. Dann wollten wir sie 45°nach hinten schicken. Das kannte Toadie gar nicht und hat sich dementsprechend beim ersten Mal sehr schwer getan. Danach gings langsam besser. Nichts desto trotz haben wir das dann gleich nochmal gearbeitet. Angemerkt sei hier, dass Toadie nicht immer als erstes gehen durfte sondern auch mal warten musste bis Kash gearbeitet hatte. Hat er super gemacht.
Dann haben wir einen Megariesen Walk-up gemacht. Dummys hinter uns, neben uns, vor uns… in Linie geworfen und dann nach einander geholt und zum guten Schluss zurück und ein Hund musste ein Dummy aus einer ausgelegten Suche holen, wo man den Hund nicht mehr sah, und einer eine Markierung die geworfen wurde. Das haben die Jungs wirklich gut gemacht.
Am Ende wollte Jessy Kash noch über eine längere Strecke über den See schicken. Toadie wollte ich dann in die Gegenrichtung schicken. Nachdem der erste Versuch nicht so toll geklappt hat und Toadie die beiden Dummys aus dem Wasser geholt hatte, haben wir nochmal neu angesetzt und dann hat Kash das Dummy super geholt und über den Landweg heim gebracht. Toadie war dann aber schon so müde, dass ich ihn nicht noch so weit über Wasser schicken wollte, er hat dann eine kurze Wassermarkierung bekommen.

Wieder im ause Köhler angekommen gab es zur Belohnung Käsekuchen und Cola im Garten.

Die Jungs haben wirklich toll gearbeitet und ich war beeindruckt das Toadie nur zweimal eingesprungen ist, wobei er das eine Mal vorher schon lange ruhig gewartet hatte.
Jetzt kann der Münsterland Cup kommen. 

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