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… liegt hinter uns.

Angefangen habe ich mit einem Seminar vom DRC (Deutschen Retriever Club) zum Thema Lernverhalten bei Hunden. Frau  Dr. Esther Schalke hat sehr anschaulich bekanntes und auch einiges neues vorgetragen. Mit wurde in einigen Punkten klar, warum ich gewisse Dinge so mache, wie ich sie mache, manchmal wurde mir ins Gedächtnis gerufen, dass ich mache Dinge mal wieder genauer machen sollte und manchmal kam auch eine ganz neue Sichtweise hinzu. Zwei Tage, die sich für mich wirklich gelohnt haben – Toadie muss jetzt leider bei manchen Dingen als Versuchskaninchen herhalten, aber ich denke, dass wird er überleben (und weils da ja auch tolle Belohnungen gibt macht er es auch gerne). Vielen Dank an den Sonderleiter Klaus Böttner, der das alles organisiert hat

Samstag hatte ich dann beim Münsterlandcup in der F gemeldet. Naja toll gelaufen ist es nicht, aber ich weiß wo ich noch was zu tun habe. Pro: Es sind nicht wirklich neue Baustellen aufgetaucht nur alte haben sich mal wieder gemeldet. Kontra: Eigentlich war er schon mal gehorsamer. Aber wie ich gelernt habe: 2.000 Wiederholungen und dann sitzt es wenn ich sauber gearbeitet habe – da haben wir also noch ein paar übrig. Trotzdem war es wie immer eine wunderschöne Veranstaltung, die wir im nächsten Jahr gewiss wieder besuchen werden. Danke an die Sonderleiter, Helfer und natürlich nicht zuletzt die Richter, die tolle Aufgaben überlegt haben.

Aufgabe 1:
Doppelmarkierung hintereinander geworfen, zuerst soll das vordere Dummy geholt werden. Wenn ich drangeblieben wäre, wäre das vielleicht gegangen, aber so war es eine Null, weil Toadie das hintere viel toller fand.

Aufgabe 2:
Doppelmarkierung, Schütze in der Mitte. Man musste ansagen welches man zuerst holt. Toadie ist nicht ganz tief genug gelaufen beim ersten, hat sich aber nach hinten reingesucht. Beim zweiten ist er dann tief genug gelaufen, aber nicht ganz richtig und war vor dem Wind. Er hat aber beide sicher reingebracht. (14 Punkte)

Aufgabe 3:
Es fällt eine Markierung. Dann dreht man sich um 180° und holt hinter einem Stapel Totholz ein Blind. Dann dreht man sich wieder auf die Markierung, rechter Hand plätschert etwas im Wasser. Dann darf nach Freigabe die Markierung gearbeitet werden. Am Bein drehen war gar nicht Toadies Sache, das Blind hat er gefunden, nach etwas suchen und die Markierung hatte er besser auf dem Schirm als ich. Ich hätte nicht gewusst, dass die so weit hinten und rechts gefallen war. Chapeau an meinen kleinen Spinner.

Aufgabe 4:
Man steht an einem Weg vor einem oder besser gesagt 1,5 Gräben. Rechter Hand fällt ein Schuss und vom Schuss weg geht ein Treiber nach links in Richtung eines Weges. Wenn dieser fertig ist wird ein Dummy an einer Schnur über den Weg gezogen und kurze Zeit später fällt ein Schuss links vom Weg. Aufgabe wäre gewesen erst rechts und dann linke ein Blind zu holen. Leider hatten wir schon beim ersten unsere Probleme, weil ich meinem Hund mal wieder nicht zugetraut habe, dass er das kann und dementsprechend auch geschickt habe und dann nicht schnell genug korrigiert habe, was dazu geführt hat, dass er dann auch noch ungehorsam war. Naja, shit happens.

Aufgabe 5:
Zuerst fällt eine Markierung, die nach Freigabe gearbeitet werden darf. Dann ist da noch ein Blind auf ca. 9 Uhr in einem Bachlauf, dass geholt werden muss. Leider ist Toadie da eingesprungen. War unsere erste Aufgabe und die Führerin war nicht ganz so konzentriert wie sie es hätte sein sollen.

Und heute schließlich hatte ich dann meinen Kurs beim DRC… und war froh (nicht auf Grund des Kurses) als ich heute Nachmittag einfach faul mit den Hunden im Garten rumlümmeln konnte und nichts tun musste.

Freitag sind wir relativ spontan zu den Chocomotions aka Sabine und Uwe in den Schwarzwald gefahren. Es ist immer wieder schön Freunde, die man nicht so oft sieht zu besuchen und wenn dann auch noch Welpen da sind, die man knuddeln kann ist es um so besser. Nicole und Patenhund Jetix durften natürlich auch nicht fehlen.Bchen

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Schon Donnerstag sind Toadie und ich mit Brüderchen Kash und Jessy nach Allersberg gefahren und hatten ein paar wirklich schöne Tage da unten, auch wenns bei Toadie und mir beim WT net so recht klappen wollte, aber da rede ich uns jetzt mal raus mit Toadie Bauchweh und Durchfall in der Nacht von Freitag auf Samstag und ich hab entsprechend schlecht geschlafen. Vermutlich wären wir besser im Bett liegen geblieben, aber nur die Harten kommen in den Garten.

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Langsam aber sicher erwachen auch wir nun wieder aus dem Winterschlaf und was kann man das schöneres tun, als mit den Hunden eine Trainingseinheit zu machen. Samstag morgen ging es los in Richtung Bad Vilbel zu Brüderchen Kash, denn warum nur einen Spinner, wenn auch zwei gehen. Von dort aus sind wir dann gemeinsam zum Tower (http://www.tower-cafe.de/) gefahren – wo wir letztes Jahr auch schonmal mit Tanja und Barney trainiert hatten. Diesmal ging es aber nicht nach links zu den Gräben, sondern nach rechts.

Aufgabe 1: Doppelmarkierung, eine vor den Graben (Geländeübergang) eine dahinter. Hund darf selber entscheiden welche er zuerst holt.
Bis auf die Tatsache, dass Toadie erst auf die 2. Markierung die hinten gefallen ist gestürmt ist und dann doch die vordere geholt hat war das ganz ok – auch das Dummy wurde nicht allzusehr malträtiert.

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Aufgabe 2: Nicht-sichtig wurde eine Suche ausgelegt. Vom Startpunkt aus 30m Voran. Erst fällt links eine Markierung, dann wird der Hund in die Suche geschickt. Dann darf die Markierung im „Schilf“ gearbeitet werden. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist, wird nochmal ein Dummy ins Schilf geworfen und dann ein Geräusch gemacht sobald der Hund wieder beim Führer ist. Dann wieder erst einmal in die Suche und dann das Dummy aus dem Schilf retten.
Da war ich echt zufrieden mit Toadie hat er gut erledigt, nachdem ich das erste Mal beim in die Suche schicken korrigiert habe.

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Während wir die Aufgabe am aufbauen waren und Jessy nach hinten gelaufen ist um die Markierung dann zu werfen kam Nele um die Ecke gefetzt und ist erstmal ne Runde mit Toadie gelaufen, der Nele gaaaaanz toll findet. Katleen ist dann auch gekommen, so dass wir dann zu dritt waren (bzw, zu sechst).

Aufgabe 3: Der Hund soll zuerst die Suche mit 2 Dummys abarbeiten. Wenn er das erste gebracht hat und wieder in der Suche ist macht der Helfer ein Geräusch und wirft die Markierung. Ziel der Übung ist, dass der Hund aufpasst und die Arbeit unterbricht wenn etwas anderes passiert.
Die Suche war wirklich toll, aber die Markierung hatte er gar nicht mitbekommen und so war das ein Blind, was für Toadie einfach noch zu weit entfernt lag und wegen des Gegenwindes war es auch schwer, dass er tief genug geht. Letztlich hat er es aber doch gefunden.

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Jetzt folgte eine kurze Pause mit Fotosession. Ich bin sehr gespannt was daraus gekommen ist.

Aufgabe 4: Einzelmarkierung
Nachdem Toadie das erste Dummy nicht nehmen wollte hat Jessy nochmal geworfen und das hat er dann geholt. Stolz bin ich ein bischen, weil links von uns noch Hunde waren, die Toadie mehr oder weniger ignoriert hat. Er hat einfach seinen Job gemacht.

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Aufgabe 5: Teamaufgabe – Wir stehen in der Line Blickrichtung Wasser. Es wird ein Dummyball auf die andere Seite geworfen. Dann wird von Hund 1, dass Dummy am Baum von Aufgabe 4 geholt, Hund 2 holt den Dummyball, Hund drei arbeitet nach rechts ein Blind. Und jeder arbeitet jeden Punkt.
Vorsichtshalber hatte ich Toadie angeleint, aber er hat sich wirklich gut geschlagen. Die Markierung über Wasser haben wir nicht gearbeitet und bei dem Voran an den Baum aus Aufgabe 4 hat Toadie sich etwas schwer getan, weil ich ihn einfach nicht gerade hingesetzt bekommen habe, aber das Blind rechts war dafür echt klasse.

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Aufgabe 6: Teamaufgabe – die Hunde werden nebeneineander abgesetzt, die Hundeführer entfernen sich gemeinsam. Dann werden die Hunde nacheinander geschickt. Hund 1 geht nach links, Hunde 2 nach Hinten und Hund 3 nach rechts.
Das hat wirklich Spaß gemacht, weil Toadie sitzen geblieben ist – ja langsam kommt Verstand in den Kopf – und auch fast jedes Kommando angenommen hat (bei dem links war ich selber schuld, dass er nach hinten wollte). Besonders lustig war, dass er nicht gearde vor mir saß, sondern nach links ausgerichtet, weil Nele da gerade ein Dummy geholt hatte. Ok, über die linke Schulter nach hinten schicken ging also nicht. Also hab ich mir gedacht schick halt über die rechte Schulter, auch wenn er das vermutlich nicht macht… aber was macht Flitzpieperich, dreht sich fast einmal um sich selbst und dreht über die rechte Schulter nach hinten weg… ich musste erstmal Jessy fragen ob ich das richtig gesehen hatte…

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Hintendrauf gabs noch nen Kurzbesuch bei Ikea und dann Kaffeetrinken. Insgesamt ein sehr gelungenes Training, was richtig viel Spaß gemacht hat.

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Januar:
Geruhsam hat unser Jahr nun wahrlich nicht begonnen. Toadie hat mich fast in den Wahninn getrieben, weil er nicht mit dem Dummy zu mir zurückkommen mochte. Nach etwas hin und her sind wir einen Nachmittag zu Andrea und Dirk gefahren und sie haben mir ein paar einfache Dinge an die Hand gegeben und kurz später war alles wieder ok. Das wir an diesem Tag den einzigen Schnee des Jahres gesehen haben ist vielleicht auch noch zu erwähnen. Die A2 und auch die A1 waren nicht geräumt auf der Rückfahrt, d.h. geschlossene Schneedecke, aber wir sind gesund und munter wieder zu hause angekommen.

Februar:
Das Training ging weiter. Bei Louys war zwar noch Winterpause beim Mantrailen, aber Toadie und ich sind fleißig jede zweite Woche bei Jürgen gewesen und haben uns ausbilden lassen.

März:
Im März ging auch das Training für Louys und Andreas weiter. Louys hat beim ersten Trailtermin des Jahres auch gleich alle beeindruckt und einen super Trail hingelegt. Braver Bub. Toadie und ich waren im März zum ersten Mal beim Geschwistertraining mit Kash aka Kasimir und Jessy. Lustig war’s und sollte auch nicht das letzte Mal bleiben. Auch was tauriges gab es im März, Andreas Oma ist von uns gegangen, aber das Verhalten von Toadie und Louys hat meine Schwiegermama sehr beeindruckt, da sie es bemerkt hatten bevor sie es wahrgenommen hat.

April:
Erst ein Seminar mit Betty und dann zwei Wochen später die Dummy A. Es geht gewiss besser, aber bestanden ist bestanden. Ende des Monats stand dann nochmal ein Geschwistertraining mit Kash an. Das war mehr oder weniger erfolgreich. Diesmal waren wir bei uns im Ahrtal unterwegs und es war super.
Mai:
An sich war es ein wunderschöner Monat. Toadie und ich hatten unsere Workingtest Premiere sowohl im einzel als auch im Team (ja wir müssen immer gleich in die Vollen) und ende des Monats habe ich nach 10 Monaten Lernen und Üben die Prüfung für den Jagdschein bestanden. Dank gilt hier wohl Ralf, der immer ein offenes Ohr hatte und den ich in Sachen Flintenschiessen in den Wahnsinn getrieben habe.

Juni:
Der Juni begann gleich hervorragend: Seminar mit Andrea und Dirk am 1.&2.6. im Ahrtal. Samstag war ich mit dabei Sonntag bin ich zur JHV vom LCD gefahren – hätte ich mir sparen können aber war interessant. Weiter gings eine Woche später in Bayern beim Bavarian Lions Cup. Eine sehr schöne Veranstaltung bis auf „Da würde ich dir gerne eine 0 für geben.“. Ende des Monats hatte ich dann noch mein Physio Seminar für graue Schnauzen, was gut angekommen ist.

Juli:
Im Westen nix neues – würde ich mal so sagen, aber nein! Wir waren mit Nicole, Sabine&Uwe bei Andrea und Dirk. Dazugestossen zu unserer irren Trainingsgruppe ist noch Gibson mit Herrchen und Frauchen und wir hatten zwei super Tage in Lemgo. Am besten hat mir persönlich gefallen als Dirk sich ausgezogen hat und ins Wasser gegangen ist. Zum schießen! Aber das ist wirklicher Einsatz von einem Trainer und deshalb liebe ich ihn so.

August:
Der Monat mit dem Tanz auf dem Vulkan, wo wir natürlich gestartet sind. Samstags haben wir geholfen und sind im Regen ordentlich nass geworden, aber mit Jessy zusammen war das alles kein Problem. Sonntag sind wir gestartet und leider bei Oliver Kiraly gescheitert. Ansonsten hat Toadie eine super Arbeit abgeliefert. Ich liebe meinen kleinen Knilch. Am Wochenende danach haben wir die JEP für Rheinland Pfalz mit Leichtigkeit bestanden. Hat er wirklich toll gemacht.

September:
Start mit einem Cold Game in Beerse. 2 Blinds in einer Aufgabe, wobei ich beim zweiten nicht helfen konnte. Das hat er noch nicht hinbekommen. Aber trotzdem hat er toll gearbeitet und immer gute Punkte abgeräumt. Nächstes Jahr gerne wieder. Dann mal wieder Seminar mit Andrea und Dirk. Diesmal in Waldmohr bei Pia. Echt geniales Gelände und wäre ich nicht mit meiner Erkältung total am Arsch gewesen wäre es gewiss noch besser, aber Herr Toadwart nutzt ja jede Schwäche meinerseits um sich opportunistisch zu verhalten. Aber egal, es war trotzdem toll.

Oktober:
Begonnen haben wir mit einem durchwachsenen Workingtest Kevelaer, wo ich mich das erste Mal fragte ob das noch A ist, obwohl Toadie gut gearbeitet hat. Bis auf das Einspringen im Walk-up, dass hätte nicht sein müssen. Weiter ging es mit der BLP in Virsen, die Toadie bestanden hat. Es hätte besser gehen können, aber ist ok so, er ist ja noch jung.

November:
Am 2.November stand der Teamstart mit Jessy und Tanja auf dem Plan. Mit dem kleinen irren, der immer einspringt ein Teamstart – doofe Idee, aber bei 2 von 3 Aufgaben ist er sitzen geblieben und da gabs dann auch anständig Punkte. Schließlich landeten wir auf dem 2.Platz und waren super glücklich. Dann ein Wochenendeausflug nach Karlsruhe um als Ringhelfer Spaß zu haben. Und den hatten wir denke ich. Es war ein schönes Wochenende mit guten Freunden, die wir viel zu selten sehen. Ich habe viele schöne Hunde gesehen und bin mir immer sicherer welcher Typus Labbi mir am besten gefällt (also weil wir ja nicht nochmal nen Louys haben können). Auch die Gebrauchshundeklasse bei den Goldens habe ich mir angeschaut und bin gespannt ob Toadie da im nächsten Jahr bestehen kann oder ob das eine frustrierenden Nullnummer wird. Am 16.11. waren Toadie und ich auf der Treibjagd bei Schloss Ahrental. Diesmal gab es (im Gegensatz zum letzten Jahr) auch eine Strecke die gelegt wurde. Nachdem Toadie sich in die Dickungen gequetscht hat kam dann der Beschluss, dass er eine Weste braucht, die auch inzwischen angekommen ist und er mag sie. Am 21.11. haben wir dann noch relativ spontan den Wesenstest gemacht, den er wie erwartet passiert hat. Den Tag drauf stand dann die Begleithundeprüfung auf dem Programm, die Toadie auch bestanden hat. Den Monat abgeschlossen haben wir dann als Helfer beim RetrieveAhr Cup. Der schönstes Workingtest des ganzen Jahres, weil es hintendrauf in der Hütte immer so heimelig ist.

Dezember:
Weiter gehts mit dem Nikolausworkingtest Retriever und Kid’s. Auch hier als Helfer. Andreas als Fotograph und ich als Brückenwächter. Auch das hat viel Spaß gemacht und es war schön Kinder und Hunde zusammen arbeiten zu sehen, auch wenn nicht immer alles so geklappt hat wie die Kinder sich das vorgestellt haben. Dann endlich ein Wochenende etwas ruhiger. Nur Sonntags stand Familienbesuch mit einem Besuch im Theaterstück „Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“ auf dem Programm. Am letzten Wochenende vor Weihnachten gings dann nochmal zu Andrea und Dirk, diesmal mit Brüderchen Kash. Es war ein anstrengender Tag und wir sind wirklich richtig nass geworden, aber es hat sich gelohnt. Ich habe was über klein Toadwart gelernt und Jessy was über Kash. Insgesamt eine gelungenes Training (Bis auf das Gewitter am Ende). Außerdem konnten wir noch Tana (Stonehunter Montana Green) knuddeln. Ein echt süßer Kerl. Dann lugte auch schon Weihnachten um die Ecke. Passend zum Fest hat sich Toadie die Schulter ausgerenkt und musste sich schonen, aber Louys war dafür in diesem Jahr fit. Zu Besuch kamen Nicole und Jetix, was uns alle sehr gefreut hat. Wir hatten 2,5 schöne Tage zusammen, die echt entspannt waren. Nun kann das Jahr ruhig zu ende gehen – Montag noch eine kleine Treibjagd und Dienstag bekommt Louys seine Goldakkupunktur, von der wir hoffen, dass er wieder etwas mehr Lebensqualität bekommt (eigentlich gehen wir davon aus).

Ich hoffe 2015 wird ein genauso schönes Jahr wie 2014 und wir freuen uns darauf viele schöne Momente mit Familie, Freunden und Bekannten zu verbringen!

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Samstag morgen (gefühlt viel zu früh) haben wir uns auf den Weg in Richtung Beerse gemacht um dort mal zu sehen was Toadie so bei nem Cold Game macht. Nachdem wir dann das Gelände gefunden hatten, hatten wir noch etwas Zeit bis zur Begrüßung und konnten schonmal Hunde gucken.
Um 9.30 Uhr ging es dann los mit der Begrüßung, der Einteilung der Gruppen und dann ab ins Gelände. Wir starteten bei Pieter Rooijakkers mit einer Doppelmarkierung auf freiem Feld. Nicht weiters schwer – Toadie hat nur nicht ganz sauber markiert oder war mit seinen Hormonen beschäftigt (was ich eher glaube)

Dann ging es weiter zu Luc Ferket, der mich mit beschossenen 2 Blinds geschockt hat. Nummer 1 hat Toadie geholt, Nummer 2 war dann leider doch noch zu schwer für Toadie – aber er hat gut gearbeitet.

Dann sind wir weiter zu Rony Michels gegangen. Auch hier eine Doppelmarkierung, aber vom gelände her etwas anspruchsvoller. Schütze und Werfer standen auf der anderen Seite eines Grabens. In den Graben fielen dann auch die Enten und der Schütze hat eine gefühlte halbe Ewigkeit zum Nachladen gebraucht. Leider hat Toadie hier nach dem ersten Apport die Ente fallen lassen – oder ich hab es zu sehr ausgereizt – who knows. Bei der zweiten Ente hätte ich etwas früher helfen sollen – da gabs dann auch nicht so viele Punkte.

Jetzt folgte die Mittagspause, die für uns nicht so lange war. nach der Mittagspause haben wir eine weitere Aufgabe bei Pieter Rooijakkers gearbeitet. Zwei Einzelmarkierungen im Wasser. Die erste auf der anderen Seite eines Teichs, die zweite fiel dann rechts von uns in flaches Wasser. Toadie hat brav die Enten geholt, nur kommt er am Wasser immer etwas zögerlich rein, das hat uns wohl 2 Punkte gekostet.

Und zu guter letzt eine weitere Aufgabe bei Luc Ferket. Eine Doppelmarkierung am Wasser, wobei die zweite Markierung nicht gut zu sehen war für den Hund. Toadie hat brav gearbeitet – am Rückweg von der ersten Markierung abgecheckt wo die zweite liegt und dann bei der zweiten eine Punktlandung gemacht.

Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall wieder hinfahren, weil es einfach toll war und Spaß gemacht hat.

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Das Toadie brauchbar ist wussten wir und einige Eingeweihte ja schon länger, aber jetzt ist er es auch für den Gesetzgeber, denn er hat die Brauchbarkeitsprüfung im LJV Rheinland Pfalz (KG Ahrweiler) bestanden. Zwei Tage Prüfung mit unterschiedlichen Aufgaben.
Samstag ging es um 9.00 Uhr los. Treffen an der Kapelle in Schalkenbach und erstmal Kontrolle der Papiere. Nachdem das geklärt war gings ins Revier um die Fährtenarbeit zu prüfen. Toadie und ich hatte die Nummer 4 gezogen. Da zuerst die beiden Übernachtfährten dran waren und dann noch 3 Starter vor uns hatten wir noch etwas zeit. Als wir dann am Anschuss ankamen hat Johannes uns gesagt was passiert ist und los ging es. Toadie hat sehr schön gearbeitet, ruhig und konzentriert mit tiefer Nase und ist so auch sehr zielstrebig ins Ziel gekommen. Damit war das, wovor ich wirklich Angst hatte rum. Dann wurde nachdem alle fertig waren noch die Leinenführigkeit und die Arbeit Frei bei Fuß angeschaut und danach ab zum Wasser nach Ringen.
In Ringen angekommen ging es wieder in der Reihenfolge von vorher weiter, also waren wir Nummer 4 (die beiden Hunde mit der Übernachtfährte wollten nur die eingeschränkte Brauchbarkeit machen). Zuerst die Schussfestigkeit. Toadie war gar nicht von dem Schuss beeindruckt und war weiter in Richtung Ente unterwegs, die er dann auch schön getragen hat – nur nicht ganz so gerne mit mir teilen wollte. Auch die Suche ist super gelaufen – bis auf das Bringen… das fand ich jetzt net so dolle – aber war ok. Für Samstag waren wir dann fertig und hatten nur frei bis Sonntag mittag um 12.00 Uhr.
Sonntag waren wir natürlich pünktlich in Schalkenbach an der Kapelle und durften erstmal sehr lange warten, da Toadie keine Haarwildschleppe mehr laufen durfte (hat ja schon ne JP/R) und aus selbigem Grund auch die Schussfestigkeit nicht erneut geprüft wurde. Unsere erste Übrung war also die Federwildschleppe nach einem ordentlichen Regenschauer. Aber auch hier gelaufen, aufgenommen und gebracht. Juchuuu nur noch 2 Fächer die fehlen – auf zur Suche. Da sollte ich mit Toadie hinter einem Bewuchs warten, so dass er nichts sieht… aber er hats gehört, dass was gefallen ist. Als wir dann zu Johannes kamen stand zusätzlich Walter noch genau in gerader Linie von uns aus wo die Ente lag. Toadi geht also gerade raus und findet. Suche war das nicht, aber toadietypisch wars. Nach einem weiteren starken Regenschauer wurde dann noch ein Standtreiben simuliert und jeder Hundeführer musste selber 2 Schüsse abgeben. Toadie hat brav neben mir gelegen und gewartet und auch als ich geschossen habe hat er sich nicht gerührt. Damit war klar: Toadie hat bestanden.

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Am Wochenende war es mal wieder soweit und der Workingtest der BZG Köln-Bonn stand auf dem Programm. Samstag als Helfer und Sonntag zum ersten Mal als Starter.
Samstag ging es eigentlich noch mit ganz schönem Wetter und der F los. Ich war als Steward bei Jürgen Laux eingeteilt und die Aufgabe war superschön zum zusehen und Hunde beobachten. Und ich glaube wir hatten alle Spaß – inkl. „Vogel Vogel“.
Nach der Mittagspause begann dann pünktlich der Regen zum Start der O. Na toll – Regenklamotten an und auf geht’s. Wieder bei Jürgen Laux – da die Punkte jeweils nach einer Gruppe aufgeschrieben wurden ohne Steward – ich habe dann geschossen (alle Dummys tot). Nachdem wir ordentlich durchnässt waren kam auch noch Wind auf und es wurde kalt.

Aber zum Ende des Tages kam dann auch mal hier und da die Sonne raus.

Sonntag morgen waren dann wir an der Reihe. Begonnen haben wir bei Aufgabe 3 Jürgen Laux. Erst fiel eine Markierung rechts ins Hohe Gras, auf dem Rückweg fielen 2 Schüsse in die entgegen gesetzte Richtung, dann 3m Fussarbeit und eine kleine Suche, wo die Schüsse hingegangen waren. Hätte sich Toadie den Bogen auf dem Rückweg gespart wäre alles super gewesen, aber auch so war ich zufrieden. Dann ging es weiter zu Oliver Király Aufgabe 4. Man steht beim Richter, es fällt ein Schuss, dann fallen 2 Markierungen in einen Streifen höhere Wiese. Dann wird der Hund eingedreht, es geht ein paar Meter zurück und nach Freigabe darf der Hund auf die Markierungen geschickt werden. Die erste hat super geklappt. Sauber raus, sauber wieder rein. Bei der Zweiten weiß ich nicht genau was los war – Toadie ist schön rausgegangen, aber hat dann anstatt das Dummy zu holen 2 mal gepinkelt (wo vorher schon andere ihre Duftmarke gesetzt hatten) und dann war die 0 da. Nach einem kurzen Ärgerniss gings dann weiter bei Guy Matter und Aufgabe 5. Markierung in einem Bewuchs und Memory auf dem Rückweg ausgelegt. Eigentlich kein Problem, aber 1. musste Toadie da nochmal pinkeln und 2. hatte er bei der Markierung leichte Probleme.

Dann war warten angesagt bei der Aufgabe von Heike Reichelt. Aber als wir endlich nach einer gefühlten Ewigkeit dran waren ging es ganz schnell. Buschieren rechts eines Weges in einer Hecke – 3 Dummys wollte sie haben, dann ein Treiben (danke an den Treiber) rechts oberhalb zu deren Ende eine Markierung von rechts oben nach links unten auf den Acker fiel. Alles in allem hat Toadie das gut gemeistert, er musste ein bischen nach der Markierung suchen und nach dem Buschieren kam er nicht ganz so willig mit dem Dummy zu mir, aber alles ok. Dann noch schnell zu Aufgabe 5 und Zsolt Török. Hier wurde der Hund an einem Bachlauf abgesetzt, der Führer entfernte sich 3m. Dann fiel eine Markierung(für den Hund nicht sichtig). Hund nach Freigabe ranrufen und dann schicken. Toadie hat nicht mehr warten können als er bei mir war und ich etwas am Dummy vorbei. Auf den KommPfiff hin hat er aber sofort gedreht, Wind bekommen und gefunden. Den Suchenpfiff hätte ich mir also sparen können, aber lieber nochmal gepfiffen als noch ne Null zu riskieren. 🙂

Wenn ich von der 0 absehe hat er das alles super gemacht und ich bin stolz auf meinen kleinen Irren, der sich immer wieder was neues einfallen lässt um mich zu ärgern.

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Schon am Samstag sind wir in Richtung Sulzbach-Rosenberg gestartet um am Sonntag beim Bavarian Lions Cup zu starten. Leider waren sehr heiße Temperaturen angesagt und man merkte Toadie schon an, dass der Wetterumschwung ihn leicht mitnahm. Fahrt und Hotel waren soweit ok.

Sonntag morgen um sechs bin ich dann schonmal mit Toadie raus ein paar Dummys retten. Da hat er wirklich schön gearbeitet und ich hab mir gedacht – schaun wir mal was passiert.

Aufgabe 1 (Declan Boyle):

Einzelmark auf einer Wiese. Die Markierung wurde auf ca. 2/3 geworfen und am Ende der Wiese war ein Wald, der Toadie magisch angezogen hat. Er hat sich dann reingesucht und gefunden. (10 Punkte)

Aufgabe 2 (Roy Rankin):

Einzelmark im Wald. Allerdings hat die Werferin hinter sich in einen Bewuchs geworfen. (20 Punkte)

Aufgabe 3 (Damian Newman):

Einzelmark im Wald mit der Schwierigkeit, dass die Hunde noch durch einen Bewuchs durch mussten. Der Werfer hat auch hier leicht nach hinten geworfen. (17 Punkte)

Aufgabe 4 (Rainer Scesny):

Wir stehen vor einem kleinen Wall (Hund konnte darüber schauen). Rechter Hand fallen vor uns zwei Schüsse. Wir laufen zum Startpunkt und dann soll der Hund links im Riedgras ein Dummy aus der Suche holen. Endete bei uns, dann nicht wirklich effizienter Führung in einer Suche ums Ufer rum. (2 Punkte)

Aufgabe 5 (Rainer Scesny):

Hund wird am Ufer abgesetzt und Richter und Hundeführer entfernen sich. Dann fällt eine Markierung mit Schuss ins Wasser. Der Hund muss abgerufen werden, dann nach Freigabe geschickt werden. Toadie hat das alles ganz toll gemacht. Ist nicht eingesprungen, ist brav zu mir gekommen, hat brav geholt und ist auch einigermaßen zurück gekommen, leider hat er aber das Dummys im Wasser geknautscht, denke mal das war Stress, und deshalb haben wir eine 0 bekommen.

Auch hier haben wir/ich wieder was gelernt. Ich muss am Wasser einfach so entspannt werden wie an Land, aber das dauert nach dem Desaster beim Münsterland Cup wohl noch etwas.

Nichts desto trotz bin ich stolz auf den Zwerg, denn immerhin haben wir eine 20 bekommen, er ist am Wasser nicht eingesprungen, und an Land habe ich keinen einzigen Hier-Pfiff machen müssen. Trotzdem wäre es manchmal vielleicht ganz sinnvoll ihm zu helfen.