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… liegt hinter uns.

Angefangen habe ich mit einem Seminar vom DRC (Deutschen Retriever Club) zum Thema Lernverhalten bei Hunden. Frau  Dr. Esther Schalke hat sehr anschaulich bekanntes und auch einiges neues vorgetragen. Mit wurde in einigen Punkten klar, warum ich gewisse Dinge so mache, wie ich sie mache, manchmal wurde mir ins Gedächtnis gerufen, dass ich mache Dinge mal wieder genauer machen sollte und manchmal kam auch eine ganz neue Sichtweise hinzu. Zwei Tage, die sich für mich wirklich gelohnt haben – Toadie muss jetzt leider bei manchen Dingen als Versuchskaninchen herhalten, aber ich denke, dass wird er überleben (und weils da ja auch tolle Belohnungen gibt macht er es auch gerne). Vielen Dank an den Sonderleiter Klaus Böttner, der das alles organisiert hat

Samstag hatte ich dann beim Münsterlandcup in der F gemeldet. Naja toll gelaufen ist es nicht, aber ich weiß wo ich noch was zu tun habe. Pro: Es sind nicht wirklich neue Baustellen aufgetaucht nur alte haben sich mal wieder gemeldet. Kontra: Eigentlich war er schon mal gehorsamer. Aber wie ich gelernt habe: 2.000 Wiederholungen und dann sitzt es wenn ich sauber gearbeitet habe – da haben wir also noch ein paar übrig. Trotzdem war es wie immer eine wunderschöne Veranstaltung, die wir im nächsten Jahr gewiss wieder besuchen werden. Danke an die Sonderleiter, Helfer und natürlich nicht zuletzt die Richter, die tolle Aufgaben überlegt haben.

Aufgabe 1:
Doppelmarkierung hintereinander geworfen, zuerst soll das vordere Dummy geholt werden. Wenn ich drangeblieben wäre, wäre das vielleicht gegangen, aber so war es eine Null, weil Toadie das hintere viel toller fand.

Aufgabe 2:
Doppelmarkierung, Schütze in der Mitte. Man musste ansagen welches man zuerst holt. Toadie ist nicht ganz tief genug gelaufen beim ersten, hat sich aber nach hinten reingesucht. Beim zweiten ist er dann tief genug gelaufen, aber nicht ganz richtig und war vor dem Wind. Er hat aber beide sicher reingebracht. (14 Punkte)

Aufgabe 3:
Es fällt eine Markierung. Dann dreht man sich um 180° und holt hinter einem Stapel Totholz ein Blind. Dann dreht man sich wieder auf die Markierung, rechter Hand plätschert etwas im Wasser. Dann darf nach Freigabe die Markierung gearbeitet werden. Am Bein drehen war gar nicht Toadies Sache, das Blind hat er gefunden, nach etwas suchen und die Markierung hatte er besser auf dem Schirm als ich. Ich hätte nicht gewusst, dass die so weit hinten und rechts gefallen war. Chapeau an meinen kleinen Spinner.

Aufgabe 4:
Man steht an einem Weg vor einem oder besser gesagt 1,5 Gräben. Rechter Hand fällt ein Schuss und vom Schuss weg geht ein Treiber nach links in Richtung eines Weges. Wenn dieser fertig ist wird ein Dummy an einer Schnur über den Weg gezogen und kurze Zeit später fällt ein Schuss links vom Weg. Aufgabe wäre gewesen erst rechts und dann linke ein Blind zu holen. Leider hatten wir schon beim ersten unsere Probleme, weil ich meinem Hund mal wieder nicht zugetraut habe, dass er das kann und dementsprechend auch geschickt habe und dann nicht schnell genug korrigiert habe, was dazu geführt hat, dass er dann auch noch ungehorsam war. Naja, shit happens.

Aufgabe 5:
Zuerst fällt eine Markierung, die nach Freigabe gearbeitet werden darf. Dann ist da noch ein Blind auf ca. 9 Uhr in einem Bachlauf, dass geholt werden muss. Leider ist Toadie da eingesprungen. War unsere erste Aufgabe und die Führerin war nicht ganz so konzentriert wie sie es hätte sein sollen.

Und heute schließlich hatte ich dann meinen Kurs beim DRC… und war froh (nicht auf Grund des Kurses) als ich heute Nachmittag einfach faul mit den Hunden im Garten rumlümmeln konnte und nichts tun musste.

Heute haben wir für Toadie eine Schleppe unterhalb der Hubertushütte gezogen. Lang war sie nicht wirklich, aber da ich durch einen Geländewechsel gelaufen bin wo sich das Rehwild auch herbewegt (und auch noch in der letzten Nacht langebewegt hat) war es schon ziehmlich schwierig. Nach kurzen Startschwierigkeiten zwischen Toadie und mir – ich möchte gerne, dass er sich langsam und gesittet zum Startpunkt bewegt – durfte er losstarten. Und das tat er auch in seinem üblichen Tempo. Bis hinter den Geländeübergang lief es auch gut, dann aber geriet er ins Stocken. Nach ein bischen hin und her und wieder zurück und nochmal über den Wechsel hat er dann aber gefunden und mir die Ente brav zugetragen.

Danach durften Louys und Toadie noch etwas frei über die Wiese tollen. Aber Louys wollte nicht laufen, er lief zielstrebig die Schleppe nach – nur leider lag am Ende keine Ente mehr. Louys kam dann einfach mal so zu uns zurück – natürlich nicht ohne zwischendrin noch zu schnuffeln und zu schnüffeln und seinen Privatgeschäften nachzugehen.

Fazit: Wenn er will kann er, nur will er leider nicht immer wenn wir gerne wollen. Das nächste Mal sind wir auf jeden Fall vorbereitet und es wird ein Dummy am Ende der Schleppe liegen nachdem Toadie gearbeitet hat.

Hier noch das Video


 

Freitag sind wir relativ spontan zu den Chocomotions aka Sabine und Uwe in den Schwarzwald gefahren. Es ist immer wieder schön Freunde, die man nicht so oft sieht zu besuchen und wenn dann auch noch Welpen da sind, die man knuddeln kann ist es um so besser. Nicole und Patenhund Jetix durften natürlich auch nicht fehlen.Bchen

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Die Clubschau um die „Ecke“ da musste Louys einfach gemeldet werden. Als ich das getan habe, war ich auch der festen Überzeugung, dass das Fell bis dahin wieder nachgewachsen ist. Nun ja, das war es leider nicht, aber gemeldet ist gemeldet also hieß es früh aufstehen und ab nach Gymnich. Die Gymnicher Mühle ist wirklich eine TOLLE Location für die Clubschau und auch das Team rund um die Sonderleterin Simone Wegner hat wieder einen tollen Job gemacht. Besonders lustig war das Spiel anlässlich der Clubschau… nette Idee um mal neue Leute kennen zu lernen. Louys fand die Magret Brown echt super und hat sich über jedes Begutachten gefreut. Und auch wenn im Bericht zu recht steht, dass er noch ein bischen abspecken muss hatten wir doch Spaß im Ring (wie immer). Den Rest des Tages haben wir mit Jetix-Sitting und rumlümmeln am Rand des Ringes verbracht. Alles in allem ein gelungener Tag und wir kommen gerne wieder nach Gymnich.

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Schon Donnerstag sind Toadie und ich mit Brüderchen Kash und Jessy nach Allersberg gefahren und hatten ein paar wirklich schöne Tage da unten, auch wenns bei Toadie und mir beim WT net so recht klappen wollte, aber da rede ich uns jetzt mal raus mit Toadie Bauchweh und Durchfall in der Nacht von Freitag auf Samstag und ich hab entsprechend schlecht geschlafen. Vermutlich wären wir besser im Bett liegen geblieben, aber nur die Harten kommen in den Garten.

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Auch in diesem Jahr sind wir wieder zum Münsterland Cup zu den Retrieverfreunden Beckum gefahren und es war eine sehr schöne Veranstaltung. Dieses Mal (zum ersten Mal überhaupt) haben wir auch bestanden mit 77 Punkten und einem Gut. Toadie war wirklich toll und es sind keine neuen Baustellen aufgetaucht.

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Auf einem Workingtest starten ist ja schon schön, aber das mit einem Wochenende mit guten Freunden zu verbinden macht es wirklich super.

Schon Freitags machten wir uns auf in Richtung Höfen an der Enz. Dort angekommen gabs erstmal einen braun-goldenen Gassigang durch den Wald (Fazit: Toadie liebt Mocca). Danach ging es gemeinsam mit Uwe und Sabine ins American Diner nach Durlach (http://www.diner-durlach.de/). Dort stieß dann auch die Dritte im Workingtest Bunde zu uns: Nicole. Nach einem ausgibigen Essen und vielen Erzählungen ging es zurück nach Höfen und ab ins Bett, da die Nacht nicht lang sein sollte.

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