Nicht als Teilnehmer, aber als Zuschauer, waren wir am 10. Dezember beim 1. RetrieveAHRcup, einem Workingstest in der Offenen Klasse.
1. Aufgabe waren ein Blind, eine lange Markierung (mit Geländewechsel) und eine kurze Markierung im Geländewechsel. Gestartet wurde aus dem Weinberg. Zuerst mussten die Markierungen, egal in welcher Reihenfolge, dann das Blind geholt werden.
2. Aufgabe fand auf einem grooooooßen offenen Feld statt. Es fiel zuerst eine Markierung links von Hund und Führer, dann eine Markierung rechts von Hund und Führer, außerdem war ein Blind zwischen den beiden Markierungen ausgelegt. Zuerst sollte auf das Blind eingewiesen werden, danach die rechte Markierung geholt wrden und dann die linke, dabei konnte man gut sehen warum der Hund grade ausgerichtet werden soll, denn war dem nicht so, musste oftmal korrigiert werden.

3. Aufgabe waren zwei hintereinander in gerader Linie ausgelegte Blinds. Allerdings wurde nachdem das erste (nähere) Blind geholt war eine Verleitung geworfen. Dann muste zuerst das zweite Blind und dann die Vertleitung geholt werden.

4. Aufgabe war wieder auf dem schönen großen Feld. Diesmal fielen eine lange und eine kurze Markierung, außerdem war etwas links von den Markierungen ein Blind ausgelegt. Erst die kurze Markierung, dann das Blind und dann die lange Markierung waren zu holen. Hört sich einfach an, aber in der Realität war diese Aufgaben nicht ganz einfach zu bewerkstelligen. Dennoch haben viele Teams die Aufgaben gut gelöst.

5. Aufgabe und 6. Aufgabe waren dann ein Walk up. Es trate jeils 6 Teams gleichzeitig an. Auf einem Feld lagen einige (viele) Erdhügel in ungleichmäßigen Abständen und unteschiedlich hoch. 3 Teams gingen oberhalb der Haufen und 3 Teams unterhalb der Haufen. Es fielen für die oberen Teams unterhalb der Haufen Markierungen, die gearbeitet werden mussten und für die untern Teams oben in hohem Gras Markierungen, die gearbeitet werden mussten. Nachdem alle 6 Teams gearbeitete hatten wurde getauscht. Die Unteren nach oben und die Oberen nach unten.

Damit waren alle Aufgaben gelöst, wir warn schön durchgefroren und konnten zm gemütlichen Ausklang und zur Siegerehrung in die Hemmessener Hütte wandern, wo der Kamin angeheizt war und es warmes Essen und Getränke gab.
Alles in allem ein kurzweiliger Tag, der sich gelohnt hat, denn ich habe endlich verstanden, was mit gewissen Dingen, die in der Dummyarbeit wichtig sind gemeint ist – auch wenn das für mich und Louys weit entfernte Spähren sind.